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Energie- und Bauberatungszentrum
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Pressemitteilungen
   
09.11.2017
Energiespar-Tipp November: Eignet sich das Dach für Photovoltaik? Karte zeigt das Solarpotenzial jeder Dachfläche

ENZKREIS. Viele denken darüber nach, ihr Dach mit Photovoltaik zu bestücken – und fragen sich: Lohnt sich das? Ob sich die Dachfläche überhaupt eignet, beantwortet der Solarpotenzial-Atlas der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW): Auf einer Karte sind die Dächer aller Gebäude im Land nach ihrer Eignungsklasse farblich markiert. Im Enzkreis sind demnach fast alle Gebäude gut oder sogar sehr gut geeignet.

Entscheidend für eine erfolgreich arbeitende Anlage sind der Neigungswinkel des Daches, die Ausrichtung nach der Himmelsrichtung und ob die Sonne ungehindert einstrahlen kann oder ob Bäume oder andere Objekte dies verhindern. Besonders viel Strom gewinnen Anlagen auf Süddächern. Die Sonneneinstrahlung ist dort zur Mittagszeit am stärksten. Rentabel sind auch Photovoltaikanlagen, die nach Süd-Ost oder Süd-West ausgerichtet sind.

Der Solarstrom kann entweder ins öffentliche Stromnetz eingespeist oder selbst verwendet werden. Damit erreichen gut geplante Photovoltaikanlagen Renditen von fünf bis sechs Prozent pro Jahr, denn der Strom vom Energieversorger ist mittlerweile wesentlich teurer als der selbst erzeugte Solarstrom. Es ist also empfehlenswert, den Eigenverbrauch des erzeugten Photovoltaikstroms zu erhöhen. Dazu kann es sinnvoll sein, die Module nach Osten und Westen auszurichten: So wird der Ertrag in den Morgen- und frühen Abendstunden erzielt – dann, wenn die Bewohner im Haus sind und Strom brauchen.

Mit einem Speicher kann der Eigenverbrauch auf 60 bis 70 Prozent erhöht werden. Wenn eine Wärmepumpe mit Strom betrieben wird, ist die Anschaffung eines Speichers noch lukrativer: Der Batteriespeicher hilft dann, die solare Deckung der Heizenergie zu erhöhen. Auch ein Elektrofahrzeug ist ein Grund, die PV-Anlage mit einem Speicher zu kombinieren, damit der selbst erzeugte Strom nicht eingespeist, sondern selbst verwendet werden kann.

Weitere Daten zu erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg finden sich im Energieatlas der LUBW, etwa zu Wind, Wasserkraft oder Biomasse. So zeigen Karten, welche Freiflächen sich zum Aufstellen von Photovoltaikmodulen eignen oder wo es bereits Solaranlagen gibt: www.energieatlas-bw.de.

Falls sich Ihr Dach laut Karte gut für die Montage von Solarzellen eignet, können Sie sich beim Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz) zu Fördergeldern und zur weiteren energetischen Sanierung beraten lassen. Zu erreichen ist das ebz telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de. Die persönlichen Beratungszeiten sind Dienstag und Donnerstag 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung. Das ebz. arbeitet eng mit der Verbraucherzentrale zusammen. Auch dort geben Fachleute Auskunft zu Energiefragen unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 809802400.
(enz)
 
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Bildunterschrift Photovoltaik Dächer/ 2017:
Eignet sich mein Dach für eine Photovoltaikanlage? Eine erste Antwort darauf gibt der Solarpotenzialatlas der LUBW. Eine umfassende und neutrale Beratung bekommen Interessierte beim ebz.
(Bild: Beate Schade)
 

 
17.10.2017
Energiespar-Tipp Oktober: Wasserboiler richtig einstellen

ENZKREIS. Wer sein Wasser mittels Elektroboiler oder Durchlauferhitzer erwärmt, kann ohne hohen Aufwand viel Strom sparen: Wichtig dafür sind die richtige Boilergröße, eine gute Isolierung und vor allem die zum Verbrauch passende Einstellung des Gerätes. Hygienische Anforderungen und Energiesparen widersprechen sich dabei nicht, wie das Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz) mitteilt.

Häufig wird warmes Wasser in einem zentralen Heizsystem aus Solarwärme, Fernwärme, Gas oder Öl erzeugt. Viele Haushalte sind jedoch auf die dezentrale Lösung mit einem elektrischen Durchlauferhitzer oder einem Elektroboiler angewiesen. Das muss nicht schlechter sein, obwohl die Kilowattstunde Strom im Verhältnis teurer ist. Gerade deshalb können Verbraucher leicht Energie und Kosten sparen, wenn sie vier Dinge berücksichtigen:

1. Beim Neukauf nach Möglichkeit einen elektronischen Durchlauferhitzer wählen. Er erwärmt nur die tatsächlich benötigte Wassermenge – und die wird sofort verbraucht. Solche Geräte kommen auf einen Wirkungsgrad von bis zu 99 Prozent. Ein Boiler, der das heiße Wasser speichert, hat demgegenüber höhere Wärmeverluste.

2. Die richtige Größe von Boiler oder Durchlauferhitzer: Die Menge an Wasser, die erwärmt wird, sollte nicht größer sein als die tatsächlich benötigte.

3. Temperatureinstellung: Eine Wassertemperatur von 60 Grad Celsius genügt für Bad und Küche und reicht völlig aus, um Keime abzutöten.

4. Abschalten: Bei längerer Abwesenheit, zum Beispiel im Urlaub oder auch bei Wochenend-Trips, sollte das Gerät ganz ausgeschaltet werden. Wenn der Boiler eine entsprechende Regelung hat, hilft es beim Stromsparen, wenn er auf den eigenen Tagesrhythmus eingestellt wird.

Das Energieberaterteam im ebz informiert neutral zu zentraler Warmwasserversorgung, etwa durch Solarthermie. Wer die Heizungsanlage austauschen oder sein Haus komplett energetisch modernisieren will, ist hier ebenfalls an der richtigen Adresse. Zu erreichen ist das ebz in Pforzheim telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de. Die persönlichen Beratungszeiten sind Dienstag und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung. Das ebz. arbeitet eng mit der Verbraucherzentrale zusammen. Auch dort geben Fachleute Auskunft zu Energiefragen unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 809802400.

(enz)
 
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Grafik „Energieverbrauch“ (Quelle: co2online.de)

 

 
11.10.2017
Das Bewahren lebendiger Geschichte
 
 

 
18.09.2017:
Energiespar-Tipp September: CO2-arm und bequem fast überall mobil

ENZKREIS. Immer mehr Menschen setzen in Deutschland nicht mehr auf das eigene Auto, sondern auf Car-Sharing, Busse und Bahnen oder das (E-)Bike. Wie bequem und auch wie günstig eine CO2-arme Fortbewegung sein kann, zeigt das Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz) anhand alltagstauglicher Beispiele.

„Es ist erstaunlich einfach und angenehm, sich umweltfreundlich fortzubewegen“, findet Leonie Paulig vom ebz. Viele Städte werden radfreundlicher, für Bahn und Bus gibt es günstige Tickets und das Car-Sharing-Netz wird immer dichter. Paulig selbst fährt am liebsten mit dem Fahrrad zur Arbeit. Dadurch umgeht sie lästige Staus im Berufsverkehr und die lästige Parkplatzsuche. „Mit einer guten Planung lassen sich viele Alternativen zum Auto finden und umsetzen“, sagt Paulig.

Fahrräder, E-Bikes oder die eigenen Füße sind der Favorit für kurze und mittlere Strecken – nicht nur für Frischluft- und Bewegungsfans oder überzeugte Radler. Pluspunkte sind der Null-CO2-Ausstoß, der sportliche Aspekt, die Flexibilität und geringe Kosten. „Das Fitnessstudio kann ich mir sparen, wenn ich ausreichend Bewegung in den Tagesablauf einbaue“, findet Paulig. E-Bikes liegen voll im Trend, was die drastisch steigenden Verkaufszahlen der letzten Jahre zeigen. Das Landratsamt Enzkreis bietet sogar ein E-Bike Leasing für Mitarbeiter an.

Den Öffentlichen Nah- und Fernverkehr nutzen Pendler, Einkäufer, Jung und Alt. Pluspunkte sind ein verhältnismäßig geringer CO2-Ausstoß, weil viele Menschen ein Fahrzeug teilen, und die Flexibilität. Oft gibt es kostengünstige Jobtickets und eine Kombi mit Car-Sharing. In Wiernsheim gibt es z.B. einen Bürgerbus, der von Ehrenamtlichen gefahren und organisiert wird (ww.bürgerbus-wiernsheim.de). Die Gemeinde Ispringen koordiniert zusammen mit Ehrenamtlichen Fahrten für Arztbesuche und Behördengänge. Das Projekt heißt MOBIS und steht für „mobiles Ispringen“.

In vielen Verkehrsverbünden dürfen Fahrräder in die Bahn. Bahn und Fernbus rollen für alle, die beim Fahren gerne dösen, lesen oder surfen und die Busfahren vertragen. Ein vergleichsweise geringer CO2-Ausstoß, das entspannte Ankommen, sinnvoll genutzte Zeit und die teilweise sehr günstigen Angebote gehen aufs Plus-Konto. Auch bei Car-Sharing und Mitfahrgelegenheiten sitzen mehrere Menschen in einem Fahrzeug. Sie sind die perfekte Lösung für Kommunikative und für kühle Rechner.

E-Autos: Vom Staat gefördert

Elektroautos sind etwas für Umweltschützer und Autoliebhaber. Pluspunkte sind der verminderte CO2-Ausstoß und der Ersatz von fossilem Brennstoff. Die Taxiunternehmer Kurt Leutgeb und Athanasios Mylonas aus Mühlacker haben bereits Elektroautos in ihre Flotte aufgenommen. Auch der Enzkreis hat eine Reihe von E-Fahrzeugen im Fuhrpark. Wer ein solches Auto kauft, erhält einen Umweltbonus in Höhe von bis zu 2000 Euro.

Wer Tipps für einen klimafreundlichen Alltag sucht, kann sich an die Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung des Landratsamts wenden unter Tel. 07231 308-9728. Das ebz informiert zudem über eine mögliche energetische Modernisierung des Zuhauses und unterstützt beim Energiesparen. Zu erreichen ist das ebz in Pforzheim telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de. Die persönlichen Beratungszeiten sind Dienstag und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Das ebz. arbeitet eng mit der Verbraucherzentrale zusammen. Auch dort geben Fachleute Auskunft zu Energiefragen unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 809802400
 
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Gemeinsam fahren macht mehr Spaß – und es ist klimafreundlicher. Car-Sharing und Mitfahrgelegenheiten gibt es inzwischen fast flächendeckend.
(KEA) 
  

 
15.09.2017:
Tag des offenen Denkmals in der Kelter Gräfenhausen:
Reger Austausch zur energetischen Sanierung historischer Gebäude


ENZKREIS. „Unsere Veranstaltung in der Kelter Gräfenhausen zum Tag des offenen Denkmals war ein voller Erfolg, das Interesse der Bevölkerung an der Sanierung historischer Gebäude ist offenbar sehr groß“, stellte Edith Marqués Berger, Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung im Landratsamt Enzkreis und Geschäftsführerin des Energie- und Bauberatungszentrums Pforzheim/Enzkreis erfreut fest.

Rund 100 Bürgerinnen und Bürger hatten am vergangenen Sonntag den Weg in die Kelter gefunden, und auch zahlreiche Handwerker, Energieberater und Architekten aus der Region nutzten die Chance, sich zu vernetzen und über die Sanierung von Denkmal- und Fachwerkhäusern auszutauschen. Zudem präsentierten elf Bauherren ihre gelungenen Sanierungsprojekte, darunter das Kronenschulhaus im Ortskern von Kieselbronn, das von Ehrenamtlichen aus der Gemeinde saniert worden war. Bürgermeister Heiko Faber sowie Projektleiter und Architekt Joachim Theilmann standen Rede und Antwort, auch was die durch die Sanierung ermöglichte vielfältige Nutzung des Kronenschulhauses angeht.

So konnten sich viele Häuslebauer und andere interessierte Besucher Tipps und Anregungen für ihre eigenen Sanierungsprojekte holen, unter anderem auch bei einem Fachvortrag von Diplomingenieur Harry Kaucher, Energieberater am Energie- und Bauberatungszentrum zum Thema „Energieeffizienz in Denkmalgebäuden und Fachwerkhäusern“. Vielfältiges Material und neue Impulse bot auch die Ausstellung über „Denkmalpflege und erneuerbare Energien“ der Landesdenkmalpflege.

Abgerundet wurde die Veranstaltung vom Verein der Kelterfreunde. Sie verköstigten die Besucher nicht nur, sondern erklärten auch die Funktionsweise der historischen, intakten Traubenpresse und führten in die Geschichte der sehr gut erhaltenen Kelter ein.

Wer bis dato noch nicht genug Informationen hatte, war im Anschluss eingeladen, das denkmalgerecht sanierte Haus der Familie Blaich in Mühlacker-Mühlhausen und den Mayerhof in Mühlacker-Dürrmenz zu besichtigen. Auch diese Angebote ließen sich ebenfalls rund 100 Personen nicht entgehen. Sie erfuhren dabei neben zahlreichen Details zur Sanierung auch die Geschichten der beiden denkmalgeschützten Häuser.

Marqués Berger hofft nun auf die Signalwirkung: „Jedes renovierte Fachwerkhaus ist eine kleine Sehenswürdigkeit und unterstreicht den Charme der Gemeinden. Wir wollen sie daher nicht nur erhalten, sondern vor allem energetisch optimal sanieren.“ Sie zeigte sich angesichts der großen Resonanz zuversichtlich, dass das Engagement Kreise zieht.
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Am Tag des offenen Denkmals hatten Experten und Bauherren Gelegenheit, sich zum Thema „Energetische Sanierung von Denkmal- und Fachwerkhäusern“ in der Kelter Gräfenhausen auszutauschen.
(enz)

Das Kronenschulhaus in Kieselbronn ist ein Beispiel für eine gelungene Sanierung von Fachwerkhäusern im Enzkreis. Von zahlreichen Ehrenamtlichen saniert wird es inzwischen für Trauungen, Seminare, Konzerte oder private Veranstaltungen rege genutzt. 
  

 
01.08.2017:
Netzwerk Fachwerk und Denkmalpflege sucht Mitstreiter –
Erste Aktion am Denkmaltag im September

ENZKREIS/PFORZHEIM. „Wir wollen dazu beitragen, dass denkmalgeschützte Bausubstanz in der Region erhalten wird, weil sie oft das Ortsbild prägt, diese Gebäude aber gleichzeitig energetisch optimal saniert werden.“ Mit diesen Worten umreißt Edith Marqués Berger, Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung im Landratsamt, das Anliegen des im Aufbau befindlichen Netzwerks „Fachwerk und Denkmalpflege“.

Damit möglichst viele Bauherren von den Erfahrungen anderer profitieren könne, sucht das Netzwerk noch Mitstreiter – vor allem Handwerker, Architekten und andere Denkmalexperten, aber auch Häusle-Besitzer, die ihr Objekt bereits saniert haben. Eine erste Aktion soll beim Denkmaltag am 10. September in der Kelter in Gräfenhausen stattfinden: Bauherren können dort ihre sanierten Häuser vorstellen und Fachleute ihre Dienstleistungen präsentieren.

Heike Blaich hat das Netzwerk mitgegründet, weil sie ihr Fachwissen weitergeben möchte: Über die Sanierung ihres Hauses in Mühlacker-Mühlhausen ist sie zu einer echten Denkmalexpertin geworden. „Die vielen alten Häuser im Enzkreis sind wichtige Zeugen unserer Geschichte. Wir möchten helfen, sie zu erhalten, und die Hemmschwelle senken, sich an ein solches Projekt zu wagen“, meint Blaich. „Diese Häuser zu erhalten heißt nachhaltig handeln“, sagt Edith Marqués Berger: „Ihre Lebensdauer ist vorbildlich und wir können viel lernen über langlebige Baustoffe und die Verfahren, sie zu verarbeiten“.

Allerdings ist die Sanierung eines denkmalgeschützten Objekts eine besondere Aufgabe – das weiß auch Leonie Paulig, Klimaschutzmanagerin im Energie- und Bauberatungszentrum (ebz). Sie koordiniert das Netzwerk – und renoviert gerade selbst ein Fachwerkhaus im Birkenfelder Ortsteil Obernhausen. „Das Gebäude soll einerseits einen modernen Standard mit hoher Wohnqualität haben, anderseits gibt es zahlreiche Auflagen für die Erhaltung geschützter Bauteile“, sagt sie.

Leonie Paulig freut sich deshalb auf viele neue Interessenten für die aktive Mitarbeit im Netzwerk „Fachwerk und Denkmalpflege“. Erreichbar ist sie unter Tel. 07231 308-9606 oder per E-Mail an
leonie.paulig@enzkreis.de.
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Eine besondere Aufgabe hat sich Leonie Paulig vom Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz) vorgenommen: Sie saniert derzeit ihr eigenes Fachwerkhaus.
(enz)
 

 
18.07.2017:
Energiespar-Tipp Juli: Energieverlusten auf der Spur:
Nützliche Checks weisen den Weg


ENZKREIS. Pumpencheck, Heizcheck, Wärmecheck, EnergieCheck-App: Wofür sind sie gut und wem können sie nützen? Diese Checks lassen sich online erledigen, geben eine erste Hilfestellung und sind kostenlos. Eine Auswahl der zahlreichen Tools hat das Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz.) für Sie zusammengestellt.

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Online-Heizcheck

Hier erfahren Sie innerhalb weniger Minuten, ob der Heizenergieverbrauch Ihres Gebäudes angemessen ist und ob Ihre Heizkosten niedrig oder hoch sind.

Online-Pumpencheck
Veraltete, ungeregelte Heizungspumpen laufen Tag und Nacht, im Sommer wie im Winter und schlucken unnötig Strom. Ob sich ein Austausch lohnt, sagt der Pumpencheck. Aktuell schießt die Bundesregierung 30 Prozent der im Falle eines Pumpentauschs anfallenden Kosten zu.

Online-Wärmecheck
Bei einem hydraulischen Abgleich werden alle Komponenten der Heizungsanlage richtig dimensioniert und auf den Energiebedarf des Hauses abgestimmt. Ob sich die Optimierung lohnt und wie viel Energie das einspart, sagt der Wärmecheck. Für den hydraulischen Abgleich selbst gibt es Fördergeld vom Bund.

App „EnergieCheck“
Die App erleichtert das Sparen von Heizenergie, Strom und Wasser: einfach Zählerstände sammeln und auswerten lassen. So bekommt man bequem einen Überblick über den eigenen Energieverbrauch. Mit der App lassen sich mehrere Zähler sowie verschiedene Haushalte, Photovoltaikanlagen und Fahrzeuge verwalten.

Wer mehr zu den einzelnen Checks wissen will, wendet sich an das unabhängig beratende ebz.. Fachleute informieren Sie dort zu energetischer Sanierung, den Fördergeldern und einfachen Möglichkeiten, Energie zu sparen. Die Erstberatung ist kostenlos. Zu erreichen ist das ebz. in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de. Die persönlichen Beratungszeiten sind Dienstag und Donnerstag 15:00 – 18:00 Uhr und nach Vereinbarung. Das ebz. arbeitet eng mit der Verbraucherzentrale zusammen. Auch dort geben Fachleute Auskunft zu Energiefragen unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 809802400.
 
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Wer Zählerstände regelmäßig abliest und mit der App „EnergieCheck“ auswertet, hat einen guten Überblick über den Energieverbrauch im Haus.

Als Kasten
co2online
co2online ist eine gemeinnützige und durch öffentliche Mittel geförderte unabhängige Beratungsgesellschaft. Ihr Ziel ist es, privaten Haushalten beim Energiesparen und beim Reduzieren ihrer CO2-Emissionen zu helfen. Sie hat diverse Online-Checks entwickelt, die jeder kostenfrei nutzen kann. Mehr Informationen finden Sie unter www.co2online.de/service. 
 

 
15.07.2017:
"Pforzheimer Zeitung - Wegweiser zum Klimaschutz
Netzwerk verspricht Hilfe bei Suche nach Partnern für Bauen und Energie". 
 
 

 
10.07.2017:
Fristverlängerung: Jetzt noch anmelden für den Solar- & Energiepreis 2017

ENZKREIS. Energetisch vorbildliche Neubau- und Umbauprojekte werden auch 2017 wieder mit dem Solar- und Energiepreis ausgezeichnet. Die Teilnahme ist ganz einfach: Wer 2016 sein Bauprojekt abgeschlossen hat, füllt den Bewerbungsbogen aus und ist schon dabei. Die am besten bewerteten Wohn- und Nichtwohngebäude können sich über einen Goldbarren im Wert von 1.000 Euro, ein E-City-Roller, einen iPod touch, einen Kraftstoff- oder Heizölgutschein und weitere Preise freuen.

Die Bewerbungsfrist für den Solar- und Energiepreis wurde bis zum 21. Juli 2017 verlängert. Höchste Zeit also, das eigene Gebäude beim Wettbewerb der energieeffizientesten Häuser einzureichen. Der Solar- und Energiepreis 2017 wird vom ebz Energie- und Bauberatungszentrum vergeben. Er stellt besonders innovative Solaranlagensysteme in Verbindung mit dem vorbildlichen Aufbau des Wärmeschutzes in den Mittelpunkt.

Teilnehmen können alle privaten Häuslebauer und Renovierer aus der Stadt Pforzheim und dem Enzkreis, die bisher den Preis noch nicht gewonnen haben. Sie sollen bis spätestens Ende 2016 ihr Haus in der oben beschriebenen Weise ausgestattet haben. Das Objekt muss in Pforzheim oder im Enzkreis stehen.

Wer teilnehmen möchte, findet den Bewerbungsbogen im Internetauftritt des ebz unter www.ebz-pforzheim.de unter „Downloads“ und bei den Gemeinden im Enzkreis und der Stadt Pforzheim ausliegen. Im Bewerbungsbogen werden einige Eckdaten zur Heizung, Solaranlage, zur Dämmung und zu weiteren energetisch relevanten Besonderheiten des Hauses erhoben. Zusätzlich sollen Fotos der Anlageteile beigelegt bzw. mitgesendet werden. Das geht ganz schnell per E-Mail oder auch auf dem Postweg. Eine Expertenjury entscheidet dann über die Gewinner, die schon im September beim Solar- und Energietag am 16.09.2017 bekanntgegeben werden.

ebz Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis gGmbH
Am Mühlkanal 16, 75172 Pforzheim
Telefon 07231- 3971 3600
www.ebz-pforzheim.de
info@ebz-pforzheim.de 
  

 
29.06.2017:
Der nächste Winter kommt bestimmt: Jetzt in eine zeitgemäße Heizung investieren – Über 30 Jahre alte Kessel müssen raus

ENZKREIS. Alte Heizkessel dürfen gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) nicht länger als 30 Jahre betrieben werden; darauf weist das Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz) hin. Bei Modernisierungen müssen zudem die Regelungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) beachtet werden.

„Ein Mensch gilt mit 30 noch als jung, Heizungsanlagen dagegen nicht“, sagt Uwe Müller, Energieberater im ebz Die Oldies seien nach dieser Zeit technisch überholt, verbrauchten übermäßig viel Brennstoff, verursachten hohe Emissionen und seien zudem wartungsanfällig. Für Heizkessel, die mehr als drei Jahrzehnte in Betrieb sind, schreibt die EnEV daher seit 2014 einen Austausch vor. Der Schornsteinfeger prüft, ob die Vorschrift eingehalten wird. Falls nicht, setzt er dem Hauseigentümer eine Frist, um die Auflagen zu erfüllen.

„Jetzt ist die richtige Zeit, um alte Anlagen zu erneuern oder dies zu planen“, rät Müller. In einer qualifizierten Beratung durch die Fachleute des ebz geht es um die Entscheidung, welcher Heizungstyp mit welcher Leistung und Technik am besten passt. „Auch parallele Maßnahmen wie der Austausch der ungeregelten Heizungspumpe, eine Isolierung der Heizungsrohre und ein hydraulischer Abgleich kommen am besten gleich mit in die Planung“, empfiehlt Müller.

Bei neuen Anlagen müssen laut Gesetz mindestens 15 Prozent der eingesetzten Energie aus erneuerbaren Quellen stammen. Dies sind Solarthermie, Holz, Biogas, Bioöl und Wärmepumpen. „Um die Auflage zu erfüllen, stehen aber auch etliche Zusatzoptionen zur Wahl“, erklärt Uwe Müller. Dazu zählen etwa die Gebäudedämmung, der Einsatz von Photovoltaik, die Kraft-Wärme-Kopplung und ein finanziell geförderter Sanierungsfahrplan für das Gebäude. Die Regierung will mit dem Gesetz den Weg für erneuerbare Energien bereiten und fossile Brennstoffe zugunsten des Klimaschutzes zurückdrängen. Denn Heizung und Warmwasserbereitung verursachen knapp ein Viertel der Treibhausgasemissionen im Land. Der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch lag in Baden-Württemberg 2014 bei rund 13 Prozent.

Wann ist meine Heizung „alt“?

Von den 21 Millionen Heizungsanlagen, die in deutschen Kellern stehen, ist rund ein Fünftel älter als 27 Jahre. Mehr als 30 Jahre haben nach Schätzungen eine Million Heizkessel auf dem Buckel. Die meisten davon dürfen laut EnEV nicht mehr länger laufen. „Die Regelung gilt für Konstant-Temperatur-Kessel mit einer Nennleistung von 4 bis 400 Kilowatt“, sagt Uwe Müller. Brennwert- und Niedertemperaturkessel seien nicht betroffen. Ausgenommen sind Anlagen von Hausbesitzern, die seit 2002 oder länger in ihrem Eigenheim wohnen. Wie alt ein Kessel ist, lässt sich am Typenschild der Anlage oder aus dem Protokoll des Schornsteinfegers ablesen.

„Eine energetische Prüfung durch einen Fachbetrieb lohnt sich bereits, wenn die Heizungsanlage seit rund 20 Jahren läuft“, weiß Müller. Denn neben einer erhöhten Anfälligkeit für Störungen könne ein Austausch nicht nur umweltfreundlicher, sondern oft auch wirtschaftlich sein: Moderne Brennwertkessel verbrauchen bis zu 25 Prozent weniger Brennstoff. Detaillierte und neutrale Informationen zur Austauschpflicht für alte Heizungen, zum EWärmeG und allen anderen Themen rund um die energetische Gebäudesanierung erhalten Interessierte beim ebz. Auch mit den einschlägigen Förderprogrammen sind die Spezialisten bestens vertraut.

Zu erreichen ist das ebz in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an
info@ebz-pforzheim.de. Die persönlichen Beratungszeiten sind Dienstag und Donnerstag 15:00 – 18:00 Uhr und nach Vereinbarung. Das ebz arbeitet eng mit der Verbraucherzentrale zusammen. Auch dort geben Fachleute Auskunft zu Energiefragen unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 809802400.
 

 
19.06.2017:
 Energiespar-Tipp Juni: Auch an morgen denken: Gut beraten zum Wohlfühlhaus

ENZKREIS. Sie planen, Ihr Haus komplett energetisch zu modernisieren? Dann holen Sie sich in Ruhe kompetenten Rat. Denn für ein solches Vorhaben gibt es eine Menge Fördergelder und zinsgünstige Darlehen, besonders bei einer „Generalüberholung“. Denken Sie auch an die Zukunft und beseitigen Sie überflüssige Barrieren. So werten Sie Ihr Haus kräftig auf. Das ebz Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis informiert Sie neutral und umfassend.

„‘Lohnt sich eine ganzheitliche Sanierung für uns überhaupt?‘ Viele Menschen, die zu uns in die Beratung kommen, fragen sich das“, erzählt Manfred Volz, Energieberater im ebz. Seine Antwort ist: Ja! Denn egal, ob die Heizungsanlage veraltet ist, eine Dach- oder Fassadensanierung ansteht oder die Fenster marode sind: Einzelaktionen sind im Verhältnis nicht so wirksam. Den maximalen Sanierungseffekt erzielt, wer das Haus ganzheitlich betrachtet. Damit erhalten oder steigern Eigentümerinnen und Eigentümer langfristig den Wert ihres Hauses. Wie aber lässt sich das bewerkstelligen und wer berät wirklich unabhängig?

„Ein fundierter Start ist die kostenlose Erstberatung bei uns“, empfiehlt Manfred Volz. Weiter geht es am besten mit einem Sanierungsfahrplan. Dieser dient als sichere Orientierungshilfe und Grundlage für alle folgenden Schritte. Dafür bewertet eine Energieberaterin oder ein Energieberater bei einem Vor-Ort-Termin neutral den Ist-Zustand des Gebäudes. Es folgen Vorschläge, wie die Bestandteile des Vorhabens aussehen können unter Berücksichtigung von gesetzlichen Vorgaben. Welche Fördermöglichkeiten es gibt, erfahren Sie auch.

„Denken Sie bei Ihrer Planung auch an morgen“, rät Manfred Volz außerdem. Sind die Handwerker einmal am Werk, lassen sich Umbauten für ein barrierefreies Zuhause gleich mit einplanen.
Auch mit einbeziehen in die Planung müssen sanierungswillige Hausbesitzer das baden-württembergische Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG BW). Es besagt, dass wer seine Heizungsanlage austauscht, danach 15 Prozent der Wärmeenergie aus erneuerbaren Quellen beziehen muss, wie beispielsweise Solaranlagen, Holzpellets oder Wärmepumpen. Um die Vorgabe zu erfüllen, gibt es verschiedene Optionen.

„Lassen Sie sich jetzt beraten und investieren Sie mit einem guten Gefühl in die Zukunft“, fasst Volz zusammen, „ein behagliches Wohngefühl, ein energie- und kostensparender Alltag und ein zeitgemäßes, umweltfreundliches Zuhause sind der Lohn.“

Bei allen Fragen rund um die energetische Sanierung berät das ebz unabhängig und kompetent. Zu erreichen ist das ebz in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de. Das ebz arbeitet eng mit der Verbraucherzentrale zusammen. Auch diese kann kontaktiert werden unter der der kostenfreien Telefonnummer 0800-809802400. Dort erreichen Sie ebenso Fachleute, die Ihnen zu Energiefragen Auskunft geben können.
   

 
06.06.2017
Pforzheimer Zeitung - Ein Fahrplan zum Energiesparen
 
 

  
18.05.2017: Energiespar-Tipp Mai: Klimafreundlich Verreisen – Spaß und Klimaschutz im Gepäck

ENZKREIS. Ein klimafreundlicher Urlaub – ist das nicht umständlich und einschränkend? „Ganz und gar nicht“, meint Leonie Paulig vom Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz): „Neue Wege zu beschreiten öffnet neue Horizonte – versuchen Sie es doch einmal!“ Das bringe nicht nur Erholung und Spaß, sondern auch das gute Gefühl, etwas für das Klimaschutz getan zu haben.

Zu Hause Energie zu sparen ist für viele Menschen inzwischen selbstverständlich; das ebz berät dazu regelmäßig. Doch wie geht das im Urlaub? „Alles lässt sich vielleicht nicht klimafreundlich organisieren – fangen Sie einfach klein an“, rät Paulig: „Denken Sie schon bei der Planung auch an die Umwelt. Wohin soll es gehen? Wie weit möchte ich verreisen? Wie komme ich dorthin? Welche Verkehrsmittel sind umweltfreundlich? Gibt es am Urlaubsort Hotels, die ökologisch ausgerichtet sind und eine gesunde Ernährung anbieten? Was unternehmen wir vor Ort?“

Das ebz hat Tipps, wie sich der Urlaub klimafreundlich gestalten lässt, zusammengestellt. So muss man nicht unbedingt weit verreisen, um ein schönes Urlaubsziel zu finden. Manchmal ist der Erholungseffekt ohne lange Anreise höher, und in Deutschland oder den Nachbarländern gibt es viel zu entdecken. Viele Urlaubsorte lassen sich mit Bus oder Bahn erreichen. Oder wie wäre es mit einer Fahrrad- oder E-Biketour? Auch wandern ist wieder in, und Pilger- oder Fernwanderwege wie der Jakobsweg beginnen oft in der Nähe.

Bei einem Flug von Stuttgart nach New York werden ca. 3.700 kg CO2 ausgestoßen. Zum Vergleich: Bei einer Reise nach Hamburg mit der Bahn wären es 50 kg. Mit dem Programm Umwelt-Plus der Deutschen Bahn wird für einen Euro mehr sogar CO2-frei mit Ökostrom gereist. Wer dennoch einen Flug bucht, kann die CO2-Emissionen ausgleichen; das Geld wird dann in Klimaschutzprojekte investiert.

Bei der Wahl der Unterkunft sollte auf Stichworte wie „nachhaltig“, „Ökohotel“ oder „Biohotel“ geachtet werden. Das CSR-Zertifikat (Corporate Social Responsibility) garantiert soziale und ökologische Verträglichkeit und gilt als verlässliches Label bei nachhaltigen Hotelportalen und Reiseanbietern (z.B. unter www.forumandersreisen.de oder www.renatour.de). „Erkundigen Sie sich beim Essen nach regionalen und biologischen Produkten“, empfiehlt Leonie Paulig: „Und wenn Sie selbst einkaufen, suchen Sie nach Bioläden oder regionalen Erzeugern.“

Auch für Unternehmungen während des Aufenthalts lohnt eine vorausschauende Planung: Welche Region hat ein gutes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln? Wer zum Beispiel Urlaub im Schwarzwald macht, erhält in den meisten Ferienorten die KONUS-Gästekarte. Mit ihr können Busse und Bahnen kostenlos genutzt werden; außerdem gibt es zahlreichen Vergünstigungen (www.schwarzwald-tourismus.info/service/konus2).

„Für Ausflüge können Sie ergänzend Car-Sharing- oder Mietautos nutzen“, weiß Paulig. Auch (Elektro-) Fahrräder gibt es vielerorts zum Ausleihen. Urlaubsregionen wie die autofreie Insel Juist, die Uckermark oder die Eifel, der Bodensee oder die Lüneburger Heide lassen sich wunderbar mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkunden. So wird der Urlaub gleichzeitig zum Fitnessprogramm mit Mehrwert für die Gesundheit.

Bei längerer Abwesenheit von zu Hause lässt sich auch dort Energie sparen: Alle Geräte mit Standby-Betrieb komplett ausschalten oder den Stecker aus der Steckdose ziehen. Auch ein leerer Kühlschrank kann abgeschaltet werden – nur sollte dann die Tür offen bleiben, um schlechten Geruch und Schimmel vorzubeugen. Zum Schluss noch den Warmwasser-Bereiter und die Heizung auf „abwesend“ stellen.

Seit 2004 berät das ebz unabhängig und kompetent rund um energetisches Sanieren. Wer Fragen zu Dämmung oder Heizungsanlagen hat, erreicht das ebz in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de.
 

 
Start 18. Solar- und Energiepreis 2017

Bürgermeisterin Frau Schüssler gab am 17. Mai 2017 den Start für unseren 18. Solar- und Energiepreis 2017.

Auch in diesem Jahr suchen wir wieder nach Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, die ihren Neubau und Altbau energetisch vorbildlich ausgestattet haben. Der Wettbewerb soll diejenigen belohnen, die Solaranlagen einsetzen und bei der Wärmedämmung und Heizungsoptimierung mehr tun, als gesetzlich erforderlich wäre. Dem Gewinner winken wieder interessante Preise.
Auf unserer Downloadseite können Sie den beschreibbaren Teilnahmebogen herunterladen.
Der Einsendeschluss ist der 07. Juli 2017

Wir freuen uns auf ihre Bewerbungen ihr ebz-Team.
 
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12.04.2017:
Niedrige Heizkosten, behagliches Wohnen: Vieles spricht für Wärmedämmung – Natürliche Alternativen zu Polystyrol

ENZKREIS. „Wer Fassade, Dach und Kellerdecke dämmen lässt und dazu noch die Fenster ersetzt, kann bis zu 80 Prozent Heizenergie einsparen“, sagt Harry Kaucher, Energieberater bei dem Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz). Damit widerspricht der Fachmann Behauptungen, dass eine Dämmung teuer sei, unterm Strich aber kaum Energie einspare. Auch andere Bedenken gegen eine effektive Wärmedämmung weiß Kaucher zu entkräften.

Zum Beispiel die, dass eine Dämmung die Brandgefahr erhöhe oder Schimmel verursache. „Schimmel kann entstehen, wenn sich erhöhte Luftfeuchtigkeit an einer kalten Stelle der Außenhülle niederschlägt. Sind alle Bauteile eingepackt, sinkt dieses Risiko“, sagt Kaucher. In jedem Fall vertreibe regelmäßiges, intensives Lüften Schimmelpilze. Und weil Wände per se nicht luftdurchlässig sind, könne eine Dämmschicht sie auch nicht „verschweißen“.

Nicht zu unterschätzen sei zudem der Wohlfühlfaktor: „Decken, Wände, Fenster und Fußböden mit warmer Oberflächentemperatur sorgen für ein besseres Klima im Raum“, weiß Kaucher. Das gelte auch im Sommer: „Ist das Haus verpackt, hält die Hülle die Hitze besser ab und sorgt für angenehme Kühle.“

Oft sind die Kosten der Grund, warum Hausbesitzer die Investition in eine Wärmedämmung scheuen. Ob sich eine energetische Sanierung finanziell lohnt, lässt sich im ebz mittels einer Wirtschaftlichkeitsberechnung ermitteln. „Der Energieverbrauch sinkt in jedem Fall“, betont Harry Kaucher. Zudem steige der Marktwert des Gebäudes beträchtlich, wenn es energetisch auf dem allerneuesten Stand ist.

Welcher Dämmstoff ist der richtige?

Dass es neben dem viel diskutierten Polystyrol zahlreiche – teils natürliche – Alternativen gibt, wissen nur wenige. „Naturdämmstoffe sind in ihrer Wirkung ähnlich effizient“, sagt Kaucher. Zudem wachsen sie nach und lassen sich unproblematisch bearbeiten und entsorgen. Und das Beste: Schimmel und Bakterien können ihnen nichts anhaben, dafür sorgen natürlich vorhandene „Zusatzstoffe“. Beispiele für natürliche Dämmstoffe sind Hanf, Zellulose, Seegras, Holz- oder Schafwolle.

Weitere Dämmalternativen zu Schaumdämmstoffen wie Polystyrol oder Polyurethan sind Mineralwolle oder -schaum, Blähton oder Perlite. Welches Material für welchen Zweck und welchen Gebäudeteil in Frage kommt, entscheiden Haubesitzer am besten gemeinsam mit einem kompetenten Energieberater. Die Bedenken gegen den häufig verbauten Dämmstoff Polystyrol hält Kaucher durchaus für diskussionswürdig. Allerdings zeichneten sich bei der Entsorgung gangbare Wege ab, die bereist gesetzlich geregelt seien. Neue Produkte müssten zudem eine Alternative zu dem als umweltschädlich eingestuften Flammschutzmittel HBCD enthalten.

„Wer sich jetzt für eine energetische Sanierung entscheidet, profitiert schnell davon“, erklärt Kaucher. „Wichtig dabei ist, das Haus als Ganzes zu betrachten.“ Denn Gebäude aus den 60ern, 70ern oder 80ern haben viele Schwachstellen. Nur eine ganzheitliche Betrachtung durch zertifizierte Fachleute, die neben der Gebäudehülle auch die Heizungsanlage, die Stromversorgung, ein Lüftungskonzept und die individuellen Rahmenbedingungen der Nutzer miteinbeziehe, erfasse alle relevanten „Baustellen“. Dieser Intensiv-Check einschließlich eines vor-Ort-Termins lässt sich in Form eines Sanierungsfahrplanes professionell dokumentieren.

Informationen über das EU-Energielabel für Heizungen, über energetische Sanierung und die einschlägigen Gesetze erhalten Interessierte beim ebz. Auch zu den passenden Förderprogrammen gibt es dort fachkundigen Rat. Zu erreichen ist das ebz in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an
info@ebz-pforzheim.de.
 

  
30.03.2017:
Erneuerbare Energien sind die Zukunft: Jetzt in eine zeitgemäße Heizung investieren

ENZKREIS. „Der alte Kessel tut‘s noch“ – das hören die Spezialisten des Energie- und Bauberatungszentrums Pforzheim/Enzkreis (ebz) oft. „Das ist nicht weit genug gedacht“, lautet deren Antwort. Denn betagte Heizungsanlagen verbrauchen enorme Mengen an Heizöl oder Erdgas und füttern damit das globale CO2-Konto.

Jeder, der in Baden-Württemberg seine Heizungsanlage austauscht, muss danach 15 Prozent der Wärmeenergie aus erneuerbaren Quellen beziehen; so schreibt es das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) vor. Erneuerbare Quellen sind Solarthermie, Holz, Biogas, Bioöl und Wärmepumpen. Die Regierung will damit erneuerbaren Energien den Weg bereiten und fossile Brennstoffe zugunsten des Klimaschutzes zurückdrängen. Denn die Heizung und die Warmwasserbereitung verursachen knapp ein Viertel der Treibhausgasemissionen im Land. Der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch lag in Baden-Württemberg 2014 bei rund 13 Prozent.
 
Gute Argumente für eine neue Heizung

„Hand aufs Herz: Wie alt ist Ihre Heizung?“ lautet die erste Frage der Experten vom ebz Je mehr Jahre die Anlage auf dem Buckel hat, desto höher ist in der Regel ihr Verbrauch. Neben Solarthermie, einer Wärmepumpe oder einer Holzzentralheizung kommen auch der Anschluss an ein Wärmenetz oder sogar ein kleines Blockheizkraftwerk in Frage. Welche der Möglichkeiten sich im Einzelfall eignen, schätzt das ebz bei einer kostenlosen Erstberatung fachlich ein und nennt außerdem weitere Erfüllungsmöglichkeiten für das EWärmeG.

Wofür man sich auch entscheidet: Es ist eine Investition in die Zukunft mit einem guten Gefühl – und zudem eine Versicherung gegen steigende Heizkosten. Übrigens: Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind, dürfen nach der EnEV (Energieeinsparverordnung) nicht mehr betrieben werden.

Seit 2004 berät das ebz rund um energetisches Sanieren. Außerdem gibt es dort Informationen zu Förderprogrammen von Bund und Land. Zu erreichen ist das ebz in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter
07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de.
 

 
26.03.2017
Pforzheimer Zeitung - Innung für Sanitär und Heizung veranstaltet Trinkwassertag im ebz
 
Bauen und Energie

Vortragsreihe „Bauen und Energie“

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Jochen Hüttler (Stadtwerke Pforzheim), Gabriel Dohn (Viessmann) und Saxo Dyzak (SOLIDpower) werden über dieses Thema umfangreich informieren. 

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Im Rahmen der Vortragsreihe „Bauen und Energie“ findet am Donnerstag, 23. November 2017 um 19.30 Uhr der Vortrag zum Thema „Wärme und Strom aus Brennstoffzellen“ statt.

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weitere Infosebz-pforzheim.de10.ebz-pforzheim.de

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