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Energie- und Bauberatungszentrum
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Dienstag und Donnerstag
15.00 - 18.00 Uhr
TERMINE VEREINBAREN:
07231 - 3971 3600
 
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Pressemitteilungen
 
14.07.2017
Pforzheimer Zeitung - Netzwerk verspricht Hilfe bei Suche nach Partnern für Bauen und Energie
 
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Förderchancen für Gemeinden
 
Enzkreis/Pforzheim. Bei einem Besuch der Kommunalberatung des Energieberatungszentrums (ebz) in Pforzheim haben sich Kreisräte der Grünen-Fraktion dafür ausgesprochen, die Städte und Gemeinden noch stärker zu unterstützen. „Das Weiterleiten von Fördermöglichkeiten sollte auch den Gemeinderäten mitgeteilt werden“, so die Fraktionsvorsitzende Elisabeth Vogt. Edith Marqués-Berger und Armin Holdschick hatten den Kreisräten die Arbeit des Beratungszentrums für die Städte und Gemeinden
im Enzkreis vorgestellt. Das Zentrum, in neuen Räumen an der Bahnhofstraße in Pforzheim eingerichtet, habe inzwischen mit fast allen Bürgermeistern gesprochen, so Marqués-Berger und Holdschick. Die Berater helfen Kommunen dabei, Fördertöpfe zu finden und Projekte zu beantragen. Ein wichtiges Thema aus Sicht der Grünen ist auch der europäische Energy-Award für mehr Klimaschutz. Das ebz solle den Kommunen „konkrete Maßnahmen nennen, damit die Anstrengungen für Energieeinsparungen
nicht so abstrakt bleiben“, so Vogt. rst/pm
 

 
Wegweiser zum Klimaschutz
 
  • Netzwerk verspricht Hilfe bei Suche nach Partnern für Bauen und Energie.
  • Betriebe können sich eintragen und Bauherren dort auf die Suche gehen.
 
Lothar H. Neff I PFORZHEIM
 
ebz-pforzheim.de
 
Werben für Klimaschutz beim Bauen (von links): Armin Holdschick (ebz), Edith Marqués Berger und Wolfgang Herz (beide Landratsamt), Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler, Gerd Lutz (Handwerkskammer), Cordula Witzig und Carola Keitel (Stadt Pforzheim) und Ute Matysek (Handwerkskammer). Foto: Ketterl

Klimaschutz hört nicht an der Kreisgrenze auf – das haben auch die Verantwortlichen in Stadt und Enzkreis, bei der Handwerkskammer Karlsruhe und der Architektenkammer erkannt. Mit dem neugegründeten regionalen Netzwerk „Fachpartner Bauen und Energie“ will man den gesetzten Klimazielen ein großes Stück näher kommen. Schließlich will der Enzkreis die CO2-Emissionen bis 2020 um 25 Prozent senken und bis 2050 eine grüne Null schreiben, was Klimaneutralität bedeuten würde, wie Erster Landesbeamter Wolfgang Herz anmerkt. Bei Null anfangen müssen die regionalen Akteure freilich nicht, denn das Netzwerk läuft bereits in der Region Karlsruhe/Mittelbaden, wie Gerd Lutz, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Karlsruhe, erläuterte. „Fachpartner Bauen und Energie“ sei ein Qualitätsnetzwerk, das Bauherren und Gemeinden beim Klimaschutz unterstützen soll.
 
Ganz im Sinne von Auto-Pionier Henry Ford: „Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ein Fortschritt, zusammenarbeiten ein Erfolg“ schmiede man nun weitere Allianzen, ergänzte Herz. Das Netzwerk besteht aus Energieberatern, Architekten, Handwerkern, Banken und Bausparkassen, die Leistungen in den Bereichen energetische Sanierung und Neubau anbieten. Auf der Homepage können regionale Experten für Neubau, Sanierung und Energietechnik gesucht werden. „Es ergänzt die bisherige Handwerkersuche der Innungsbetriebe auf unserer Homepage“, sagt Experte Armin Holdschick vom Energie- und Bauberatungszentrum ebz.
 
Die Handwerkskammer hat es im Rahmen der Fachpartner-Datenbank übernommen, die Betriebe bei der Einhaltung ihrer Fortbildungsverpflichtung zu unterstützen. „Seit 2013 wurden bereits über 1300 Teilnehmer im Bereich der Energieeffizienz geschult“, so Lutz. Die gelisteten Fachpartner sind alle in der Region tätig. „Um die Qualifizierung der eingetragenen Firmen sicherzustellen, fordern wir von diesen einen laufenden Fortbildungsnachweis von 16 Stunden pro Jahr.“ Mit der Eintragung erhalten die teilnehmenden Betriebe die Berechtigung, das Zertifikat „Fachpartner Bauen und Energie“ zu verwenden. „Ein Energieberater wird künftig so wichtig wie heute ein Steuerberater“, betont Edith Marqués Berger, Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz im Enzkreis. Die Internet-Plattform soll künftig bei der Suche nach Handwerkern helfen, aber auch Infos vermitteln.
 
 

 
Fristverlängerung: Jetzt noch anmelden für den Solar- & Energiepreis 2017

ENZKREIS. Energetisch vorbildliche Neubau- und Umbauprojekte werden auch 2017 wieder mit dem Solar- und Energiepreis ausgezeichnet. Die Teilnahme ist ganz einfach: Wer 2016 sein Bauprojekt abgeschlossen hat, füllt den Bewerbungsbogen aus und ist schon dabei. Die am besten bewerteten Wohn- und Nichtwohngebäude können sich über einen Goldbarren im Wert von 1.000 Euro, ein E-City-Roller, einen iPod touch, einen Kraftstoff- oder Heizölgutschein und weitere Preise freuen.

Die Bewerbungsfrist für den Solar- und Energiepreis wurde bis zum 21. Juli 2017 verlängert. Höchste Zeit also, das eigene Gebäude beim Wettbewerb der energieeffizientesten Häuser einzureichen. Der Solar- und Energiepreis 2017 wird vom ebz Energie- und Bauberatungszentrum vergeben. Er stellt besonders innovative Solaranlagensysteme in Verbindung mit dem vorbildlichen Aufbau des Wärmeschutzes in den Mittelpunkt.

Teilnehmen können alle privaten Häuslebauer und Renovierer aus der Stadt Pforzheim und dem Enzkreis, die bisher den Preis noch nicht gewonnen haben. Sie sollen bis spätestens Ende 2016 ihr Haus in der oben beschriebenen Weise ausgestattet haben. Das Objekt muss in Pforzheim oder im Enzkreis stehen.

Wer teilnehmen möchte, findet den Bewerbungsbogen im Internetauftritt des ebz unter www.ebz-pforzheim.de unter „Downloads“ und bei den Gemeinden im Enzkreis und der Stadt Pforzheim ausliegen. Im Bewerbungsbogen werden einige Eckdaten zur Heizung, Solaranlage, zur Dämmung und zu weiteren energetisch relevanten Besonderheiten des Hauses erhoben. Zusätzlich sollen Fotos der Anlageteile beigelegt bzw. mitgesendet werden. Das geht ganz schnell per E-Mail oder auch auf dem Postweg. Eine Expertenjury entscheidet dann über die Gewinner, die schon im September beim Solar- und Energietag am 16.09.2017 bekanntgegeben werden.

ebz Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis gGmbH
Am Mühlkanal 16, 75172 Pforzheim
Telefon 07231- 3971 3600
www.ebz-pforzheim.de
info@ebz-pforzheim.de 
 

 
Energiespar-Tipp Juli: Energieverlusten auf der Spur:
Nützliche Checks weisen den Weg


ENZKREIS. Pumpencheck, Heizcheck, Wärmecheck, EnergieCheck-App: Wofür sind sie gut und wem können sie nützen? Diese Checks lassen sich online erledigen, geben eine erste Hilfestellung und sind kostenlos. Eine Auswahl der zahlreichen Tools hat das Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz.) für Sie zusammengestellt.

co2online
Online-Heizcheck

Hier erfahren Sie innerhalb weniger Minuten, ob der Heizenergieverbrauch Ihres Gebäudes angemessen ist und ob Ihre Heizkosten niedrig oder hoch sind.

Online-Pumpencheck
Veraltete, ungeregelte Heizungspumpen laufen Tag und Nacht, im Sommer wie im Winter und schlucken unnötig Strom. Ob sich ein Austausch lohnt, sagt der Pumpencheck. Aktuell schießt die Bundesregierung 30 Prozent der im Falle eines Pumpentauschs anfallenden Kosten zu.

Online-Wärmecheck
Bei einem hydraulischen Abgleich werden alle Komponenten der Heizungsanlage richtig dimensioniert und auf den Energiebedarf des Hauses abgestimmt. Ob sich die Optimierung lohnt und wie viel Energie das einspart, sagt der Wärmecheck. Für den hydraulischen Abgleich selbst gibt es Fördergeld vom Bund.

App „EnergieCheck“
Die App erleichtert das Sparen von Heizenergie, Strom und Wasser: einfach Zählerstände sammeln und auswerten lassen. So bekommt man bequem einen Überblick über den eigenen Energieverbrauch. Mit der App lassen sich mehrere Zähler sowie verschiedene Haushalte, Photovoltaikanlagen und Fahrzeuge verwalten.

Wer mehr zu den einzelnen Checks wissen will, wendet sich an das unabhängig beratende ebz.. Fachleute informieren Sie dort zu energetischer Sanierung, den Fördergeldern und einfachen Möglichkeiten, Energie zu sparen. Die Erstberatung ist kostenlos. Zu erreichen ist das ebz. in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de. Die persönlichen Beratungszeiten sind Dienstag und Donnerstag 15:00 – 18:00 Uhr und nach Vereinbarung. Das ebz. arbeitet eng mit der Verbraucherzentrale zusammen. Auch dort geben Fachleute Auskunft zu Energiefragen unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 809802400.
 
ebz-pforzheim.de 
 
Wer Zählerstände regelmäßig abliest und mit der App „EnergieCheck“ auswertet, hat einen guten Überblick über den Energieverbrauch im Haus.

Als Kasten
co2online
co2online ist eine gemeinnützige und durch öffentliche Mittel geförderte unabhängige Beratungsgesellschaft. Ihr Ziel ist es, privaten Haushalten beim Energiesparen und beim Reduzieren ihrer CO2-Emissionen zu helfen. Sie hat diverse Online-Checks entwickelt, die jeder kostenfrei nutzen kann. Mehr Informationen finden Sie unter www.co2online.de/service. 
 

 
29.06.2017: Der nächste Winter kommt bestimmt: Jetzt in eine zeitgemäße Heizung investieren – Über 30 Jahre alte Kessel müssen raus

ENZKREIS. Alte Heizkessel dürfen gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) nicht länger als 30 Jahre betrieben werden; darauf weist das Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz) hin. Bei Modernisierungen müssen zudem die Regelungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) beachtet werden.

„Ein Mensch gilt mit 30 noch als jung, Heizungsanlagen dagegen nicht“, sagt Uwe Müller, Energieberater im ebz Die Oldies seien nach dieser Zeit technisch überholt, verbrauchten übermäßig viel Brennstoff, verursachten hohe Emissionen und seien zudem wartungsanfällig. Für Heizkessel, die mehr als drei Jahrzehnte in Betrieb sind, schreibt die EnEV daher seit 2014 einen Austausch vor. Der Schornsteinfeger prüft, ob die Vorschrift eingehalten wird. Falls nicht, setzt er dem Hauseigentümer eine Frist, um die Auflagen zu erfüllen.

„Jetzt ist die richtige Zeit, um alte Anlagen zu erneuern oder dies zu planen“, rät Müller. In einer qualifizierten Beratung durch die Fachleute des ebz geht es um die Entscheidung, welcher Heizungstyp mit welcher Leistung und Technik am besten passt. „Auch parallele Maßnahmen wie der Austausch der ungeregelten Heizungspumpe, eine Isolierung der Heizungsrohre und ein hydraulischer Abgleich kommen am besten gleich mit in die Planung“, empfiehlt Müller.

Bei neuen Anlagen müssen laut Gesetz mindestens 15 Prozent der eingesetzten Energie aus erneuerbaren Quellen stammen. Dies sind Solarthermie, Holz, Biogas, Bioöl und Wärmepumpen. „Um die Auflage zu erfüllen, stehen aber auch etliche Zusatzoptionen zur Wahl“, erklärt Uwe Müller. Dazu zählen etwa die Gebäudedämmung, der Einsatz von Photovoltaik, die Kraft-Wärme-Kopplung und ein finanziell geförderter Sanierungsfahrplan für das Gebäude. Die Regierung will mit dem Gesetz den Weg für erneuerbare Energien bereiten und fossile Brennstoffe zugunsten des Klimaschutzes zurückdrängen. Denn Heizung und Warmwasserbereitung verursachen knapp ein Viertel der Treibhausgasemissionen im Land. Der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch lag in Baden-Württemberg 2014 bei rund 13 Prozent.

Wann ist meine Heizung „alt“?

Von den 21 Millionen Heizungsanlagen, die in deutschen Kellern stehen, ist rund ein Fünftel älter als 27 Jahre. Mehr als 30 Jahre haben nach Schätzungen eine Million Heizkessel auf dem Buckel. Die meisten davon dürfen laut EnEV nicht mehr länger laufen. „Die Regelung gilt für Konstant-Temperatur-Kessel mit einer Nennleistung von 4 bis 400 Kilowatt“, sagt Uwe Müller. Brennwert- und Niedertemperaturkessel seien nicht betroffen. Ausgenommen sind Anlagen von Hausbesitzern, die seit 2002 oder länger in ihrem Eigenheim wohnen. Wie alt ein Kessel ist, lässt sich am Typenschild der Anlage oder aus dem Protokoll des Schornsteinfegers ablesen.

„Eine energetische Prüfung durch einen Fachbetrieb lohnt sich bereits, wenn die Heizungsanlage seit rund 20 Jahren läuft“, weiß Müller. Denn neben einer erhöhten Anfälligkeit für Störungen könne ein Austausch nicht nur umweltfreundlicher, sondern oft auch wirtschaftlich sein: Moderne Brennwertkessel verbrauchen bis zu 25 Prozent weniger Brennstoff. Detaillierte und neutrale Informationen zur Austauschpflicht für alte Heizungen, zum EWärmeG und allen anderen Themen rund um die energetische Gebäudesanierung erhalten Interessierte beim ebz. Auch mit den einschlägigen Förderprogrammen sind die Spezialisten bestens vertraut.

Zu erreichen ist das ebz in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an
info@ebz-pforzheim.de. Die persönlichen Beratungszeiten sind Dienstag und Donnerstag 15:00 – 18:00 Uhr und nach Vereinbarung. Das ebz arbeitet eng mit der Verbraucherzentrale zusammen. Auch dort geben Fachleute Auskunft zu Energiefragen unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 809802400.
 

 
19.06.2017: Energiespar-Tipp Juni: Auch an morgen denken: Gut beraten zum Wohlfühlhaus

ENZKREIS. Sie planen, Ihr Haus komplett energetisch zu modernisieren? Dann holen Sie sich in Ruhe kompetenten Rat. Denn für ein solches Vorhaben gibt es eine Menge Fördergelder und zinsgünstige Darlehen, besonders bei einer „Generalüberholung“. Denken Sie auch an die Zukunft und beseitigen Sie überflüssige Barrieren. So werten Sie Ihr Haus kräftig auf. Das ebz Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis informiert Sie neutral und umfassend.

„‘Lohnt sich eine ganzheitliche Sanierung für uns überhaupt?‘ Viele Menschen, die zu uns in die Beratung kommen, fragen sich das“, erzählt Manfred Volz, Energieberater im ebz. Seine Antwort ist: Ja! Denn egal, ob die Heizungsanlage veraltet ist, eine Dach- oder Fassadensanierung ansteht oder die Fenster marode sind: Einzelaktionen sind im Verhältnis nicht so wirksam. Den maximalen Sanierungseffekt erzielt, wer das Haus ganzheitlich betrachtet. Damit erhalten oder steigern Eigentümerinnen und Eigentümer langfristig den Wert ihres Hauses. Wie aber lässt sich das bewerkstelligen und wer berät wirklich unabhängig?

„Ein fundierter Start ist die kostenlose Erstberatung bei uns“, empfiehlt Manfred Volz. Weiter geht es am besten mit einem Sanierungsfahrplan. Dieser dient als sichere Orientierungshilfe und Grundlage für alle folgenden Schritte. Dafür bewertet eine Energieberaterin oder ein Energieberater bei einem Vor-Ort-Termin neutral den Ist-Zustand des Gebäudes. Es folgen Vorschläge, wie die Bestandteile des Vorhabens aussehen können unter Berücksichtigung von gesetzlichen Vorgaben. Welche Fördermöglichkeiten es gibt, erfahren Sie auch.

„Denken Sie bei Ihrer Planung auch an morgen“, rät Manfred Volz außerdem. Sind die Handwerker einmal am Werk, lassen sich Umbauten für ein barrierefreies Zuhause gleich mit einplanen.
Auch mit einbeziehen in die Planung müssen sanierungswillige Hausbesitzer das baden-württembergische Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG BW). Es besagt, dass wer seine Heizungsanlage austauscht, danach 15 Prozent der Wärmeenergie aus erneuerbaren Quellen beziehen muss, wie beispielsweise Solaranlagen, Holzpellets oder Wärmepumpen. Um die Vorgabe zu erfüllen, gibt es verschiedene Optionen.

„Lassen Sie sich jetzt beraten und investieren Sie mit einem guten Gefühl in die Zukunft“, fasst Volz zusammen, „ein behagliches Wohngefühl, ein energie- und kostensparender Alltag und ein zeitgemäßes, umweltfreundliches Zuhause sind der Lohn.“

Bei allen Fragen rund um die energetische Sanierung berät das ebz unabhängig und kompetent. Zu erreichen ist das ebz in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de. Das ebz arbeitet eng mit der Verbraucherzentrale zusammen. Auch diese kann kontaktiert werden unter der der kostenfreien Telefonnummer 0800-809802400. Dort erreichen Sie ebenso Fachleute, die Ihnen zu Energiefragen Auskunft geben können.
  

 
Badische Neueste Nachrichten | Pforzheimer Kurier | ENZKREIS | 07.06.2017

Energie wird eingespart
Gemeinde Tiefenbronn plant Klimaschutzkonzept
Tiefenbronn (rn). Zum Thema „Energie- und Klimaschutzkonzept Tiefenbronn“ hatte es bei der jüngsten Gemeinderatssitzung eine einstündige Einführung durch Birgit Schwegle und Armin Holdschick gegeben. Die Architektin und Geschäftsführerin der Umwelt- und Energieagentur aus Bretten und der Leiter der Kommunalberatung des Energieberatungszentrums Pforzheim/Enzkreis (ebz) legten dar, dass nach dem Grundsatzbeschluss des Gemeinderats vom Juli 2015 und den umfangreichen Voruntersuchungen erste Schritte zur Umsetzung vor Ort angesagt seien. Welche ersten konkreten Energie-Einsparpotenziale gibt es in den drei Ortsteilen? Das gelte es zu klären. Dann sollen Maßnahmen aufgezeigt werden, wie kurz-, mittel- und langfristig CO2-Emissionen zu reduzieren seien. Im Fokus steht die Umrüstung von rund 800 Halogen-Straßenlampen auf LED.
Detailreich wiesen die Experten nach, dass sich der Austausch der Leuchtmittel, aber auch das Dimmen bestimmter Leuchten zwischen 23 und 5 Uhr auf die Gemeindekasse auswirke – jährlich entstünden 12 000 Euro weniger an Stromkosten. Hinzu komme 170 000 Tonnen geringerer CO2-Ausstoß. Bei weiter steigenden Stromkosten sei gar eine mittelfristig (acht bis zehn Jahre) zu erreichende Wirtschaftlichkeit möglich, so die Experten.
Im Gemeinderat herrschte Einigkeit: Wo immer Straßen in den drei Ortsteilen ausgebaut werden, sollen auch LED-Lampen zum Leuchten kommen. Auch andere Maßnahmen stehen auf dem Plan. Sie sollen den Einwohnern am 12. Oktober nahegebracht werden. So etwa eine Thermografie-Aktion, bei der rund 200 Wohngebäude auf ihre Wärmeverluste abfotografiert werden, das Nahwärmekonzept in Tiefenbronns Ortsmitte und die Energie-Diagnose der Gemeindehallen mit Hausmeisterschulungen. Aber auch erste altersgerechte Schulungen an den drei Kindergärten und der Tiefenbronner Grundschule werde es geben, so Armin Holdschick. Ziel sei, Kinder zum Energiesparen zu sensibilisieren. Tiefenbronn ist dabei eine der acht Enzkreis-Gemeinden, die das durch Bundesmittel geförderte „Kommunale Energie-Effizienznetzwerk“ bilden.
 

 
06.06.2017
Pforzheimer Zeitung - Ein Fahrplan zum Energiesparen
 
 

  
18.05.2017: Energiespar-Tipp Mai: Klimafreundlich Verreisen – Spaß und Klimaschutz im Gepäck

ENZKREIS. Ein klimafreundlicher Urlaub – ist das nicht umständlich und einschränkend? „Ganz und gar nicht“, meint Leonie Paulig vom Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz): „Neue Wege zu beschreiten öffnet neue Horizonte – versuchen Sie es doch einmal!“ Das bringe nicht nur Erholung und Spaß, sondern auch das gute Gefühl, etwas für das Klimaschutz getan zu haben.

Zu Hause Energie zu sparen ist für viele Menschen inzwischen selbstverständlich; das ebz berät dazu regelmäßig. Doch wie geht das im Urlaub? „Alles lässt sich vielleicht nicht klimafreundlich organisieren – fangen Sie einfach klein an“, rät Paulig: „Denken Sie schon bei der Planung auch an die Umwelt. Wohin soll es gehen? Wie weit möchte ich verreisen? Wie komme ich dorthin? Welche Verkehrsmittel sind umweltfreundlich? Gibt es am Urlaubsort Hotels, die ökologisch ausgerichtet sind und eine gesunde Ernährung anbieten? Was unternehmen wir vor Ort?“

Das ebz hat Tipps, wie sich der Urlaub klimafreundlich gestalten lässt, zusammengestellt. So muss man nicht unbedingt weit verreisen, um ein schönes Urlaubsziel zu finden. Manchmal ist der Erholungseffekt ohne lange Anreise höher, und in Deutschland oder den Nachbarländern gibt es viel zu entdecken. Viele Urlaubsorte lassen sich mit Bus oder Bahn erreichen. Oder wie wäre es mit einer Fahrrad- oder E-Biketour? Auch wandern ist wieder in, und Pilger- oder Fernwanderwege wie der Jakobsweg beginnen oft in der Nähe.

Bei einem Flug von Stuttgart nach New York werden ca. 3.700 kg CO2 ausgestoßen. Zum Vergleich: Bei einer Reise nach Hamburg mit der Bahn wären es 50 kg. Mit dem Programm Umwelt-Plus der Deutschen Bahn wird für einen Euro mehr sogar CO2-frei mit Ökostrom gereist. Wer dennoch einen Flug bucht, kann die CO2-Emissionen ausgleichen; das Geld wird dann in Klimaschutzprojekte investiert.

Bei der Wahl der Unterkunft sollte auf Stichworte wie „nachhaltig“, „Ökohotel“ oder „Biohotel“ geachtet werden. Das CSR-Zertifikat (Corporate Social Responsibility) garantiert soziale und ökologische Verträglichkeit und gilt als verlässliches Label bei nachhaltigen Hotelportalen und Reiseanbietern (z.B. unter www.forumandersreisen.de oder www.renatour.de). „Erkundigen Sie sich beim Essen nach regionalen und biologischen Produkten“, empfiehlt Leonie Paulig: „Und wenn Sie selbst einkaufen, suchen Sie nach Bioläden oder regionalen Erzeugern.“

Auch für Unternehmungen während des Aufenthalts lohnt eine vorausschauende Planung: Welche Region hat ein gutes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln? Wer zum Beispiel Urlaub im Schwarzwald macht, erhält in den meisten Ferienorten die KONUS-Gästekarte. Mit ihr können Busse und Bahnen kostenlos genutzt werden; außerdem gibt es zahlreichen Vergünstigungen (www.schwarzwald-tourismus.info/service/konus2).

„Für Ausflüge können Sie ergänzend Car-Sharing- oder Mietautos nutzen“, weiß Paulig. Auch (Elektro-) Fahrräder gibt es vielerorts zum Ausleihen. Urlaubsregionen wie die autofreie Insel Juist, die Uckermark oder die Eifel, der Bodensee oder die Lüneburger Heide lassen sich wunderbar mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkunden. So wird der Urlaub gleichzeitig zum Fitnessprogramm mit Mehrwert für die Gesundheit.

Bei längerer Abwesenheit von zu Hause lässt sich auch dort Energie sparen: Alle Geräte mit Standby-Betrieb komplett ausschalten oder den Stecker aus der Steckdose ziehen. Auch ein leerer Kühlschrank kann abgeschaltet werden – nur sollte dann die Tür offen bleiben, um schlechten Geruch und Schimmel vorzubeugen. Zum Schluss noch den Warmwasser-Bereiter und die Heizung auf „abwesend“ stellen.

Seit 2004 berät das ebz unabhängig und kompetent rund um energetisches Sanieren. Wer Fragen zu Dämmung oder Heizungsanlagen hat, erreicht das ebz in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de.
 

 
Start 18. Solar- und Energiepreis 2017

Bürgermeisterin Frau Schüssler gab am 17. Mai 2017 den Start für unseren 18. Solar- und Energiepreis 2017.

Auch in diesem Jahr suchen wir wieder nach Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, die ihren Neubau und Altbau energetisch vorbildlich ausgestattet haben. Der Wettbewerb soll diejenigen belohnen, die Solaranlagen einsetzen und bei der Wärmedämmung und Heizungsoptimierung mehr tun, als gesetzlich erforderlich wäre. Dem Gewinner winken wieder interessante Preise.
Auf unserer Downloadseite können Sie den beschreibbaren Teilnahmebogen herunterladen.
Der Einsendeschluss ist der 07. Juli 2017

Wir freuen uns auf ihre Bewerbungen ihr ebz-Team.
 
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12.04.2017: Niedrige Heizkosten, behagliches Wohnen: Vieles spricht für Wärmedämmung – Natürliche Alternativen zu Polystyrol

ENZKREIS. „Wer Fassade, Dach und Kellerdecke dämmen lässt und dazu noch die Fenster ersetzt, kann bis zu 80 Prozent Heizenergie einsparen“, sagt Harry Kaucher, Energieberater bei dem Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz). Damit widerspricht der Fachmann Behauptungen, dass eine Dämmung teuer sei, unterm Strich aber kaum Energie einspare. Auch andere Bedenken gegen eine effektive Wärmedämmung weiß Kaucher zu entkräften.

Zum Beispiel die, dass eine Dämmung die Brandgefahr erhöhe oder Schimmel verursache. „Schimmel kann entstehen, wenn sich erhöhte Luftfeuchtigkeit an einer kalten Stelle der Außenhülle niederschlägt. Sind alle Bauteile eingepackt, sinkt dieses Risiko“, sagt Kaucher. In jedem Fall vertreibe regelmäßiges, intensives Lüften Schimmelpilze. Und weil Wände per se nicht luftdurchlässig sind, könne eine Dämmschicht sie auch nicht „verschweißen“.

Nicht zu unterschätzen sei zudem der Wohlfühlfaktor: „Decken, Wände, Fenster und Fußböden mit warmer Oberflächentemperatur sorgen für ein besseres Klima im Raum“, weiß Kaucher. Das gelte auch im Sommer: „Ist das Haus verpackt, hält die Hülle die Hitze besser ab und sorgt für angenehme Kühle.“

Oft sind die Kosten der Grund, warum Hausbesitzer die Investition in eine Wärmedämmung scheuen. Ob sich eine energetische Sanierung finanziell lohnt, lässt sich im ebz mittels einer Wirtschaftlichkeitsberechnung ermitteln. „Der Energieverbrauch sinkt in jedem Fall“, betont Harry Kaucher. Zudem steige der Marktwert des Gebäudes beträchtlich, wenn es energetisch auf dem allerneuesten Stand ist.

Welcher Dämmstoff ist der richtige?

Dass es neben dem viel diskutierten Polystyrol zahlreiche – teils natürliche – Alternativen gibt, wissen nur wenige. „Naturdämmstoffe sind in ihrer Wirkung ähnlich effizient“, sagt Kaucher. Zudem wachsen sie nach und lassen sich unproblematisch bearbeiten und entsorgen. Und das Beste: Schimmel und Bakterien können ihnen nichts anhaben, dafür sorgen natürlich vorhandene „Zusatzstoffe“. Beispiele für natürliche Dämmstoffe sind Hanf, Zellulose, Seegras, Holz- oder Schafwolle.

Weitere Dämmalternativen zu Schaumdämmstoffen wie Polystyrol oder Polyurethan sind Mineralwolle oder -schaum, Blähton oder Perlite. Welches Material für welchen Zweck und welchen Gebäudeteil in Frage kommt, entscheiden Haubesitzer am besten gemeinsam mit einem kompetenten Energieberater. Die Bedenken gegen den häufig verbauten Dämmstoff Polystyrol hält Kaucher durchaus für diskussionswürdig. Allerdings zeichneten sich bei der Entsorgung gangbare Wege ab, die bereist gesetzlich geregelt seien. Neue Produkte müssten zudem eine Alternative zu dem als umweltschädlich eingestuften Flammschutzmittel HBCD enthalten.

„Wer sich jetzt für eine energetische Sanierung entscheidet, profitiert schnell davon“, erklärt Kaucher. „Wichtig dabei ist, das Haus als Ganzes zu betrachten.“ Denn Gebäude aus den 60ern, 70ern oder 80ern haben viele Schwachstellen. Nur eine ganzheitliche Betrachtung durch zertifizierte Fachleute, die neben der Gebäudehülle auch die Heizungsanlage, die Stromversorgung, ein Lüftungskonzept und die individuellen Rahmenbedingungen der Nutzer miteinbeziehe, erfasse alle relevanten „Baustellen“. Dieser Intensiv-Check einschließlich eines vor-Ort-Termins lässt sich in Form eines Sanierungsfahrplanes professionell dokumentieren.

Informationen über das EU-Energielabel für Heizungen, über energetische Sanierung und die einschlägigen Gesetze erhalten Interessierte beim ebz. Auch zu den passenden Förderprogrammen gibt es dort fachkundigen Rat. Zu erreichen ist das ebz in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an
info@ebz-pforzheim.de.
 

  
30.03.2017: Erneuerbare Energien sind die Zukunft: Jetzt in eine zeitgemäße Heizung investieren

ENZKREIS. „Der alte Kessel tut‘s noch“ – das hören die Spezialisten des Energie- und Bauberatungszentrums Pforzheim/Enzkreis (ebz) oft. „Das ist nicht weit genug gedacht“, lautet deren Antwort. Denn betagte Heizungsanlagen verbrauchen enorme Mengen an Heizöl oder Erdgas und füttern damit das globale CO2-Konto.

Jeder, der in Baden-Württemberg seine Heizungsanlage austauscht, muss danach 15 Prozent der Wärmeenergie aus erneuerbaren Quellen beziehen; so schreibt es das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) vor. Erneuerbare Quellen sind Solarthermie, Holz, Biogas, Bioöl und Wärmepumpen. Die Regierung will damit erneuerbaren Energien den Weg bereiten und fossile Brennstoffe zugunsten des Klimaschutzes zurückdrängen. Denn die Heizung und die Warmwasserbereitung verursachen knapp ein Viertel der Treibhausgasemissionen im Land. Der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch lag in Baden-Württemberg 2014 bei rund 13 Prozent.
 
Gute Argumente für eine neue Heizung

„Hand aufs Herz: Wie alt ist Ihre Heizung?“ lautet die erste Frage der Experten vom ebz Je mehr Jahre die Anlage auf dem Buckel hat, desto höher ist in der Regel ihr Verbrauch. Neben Solarthermie, einer Wärmepumpe oder einer Holzzentralheizung kommen auch der Anschluss an ein Wärmenetz oder sogar ein kleines Blockheizkraftwerk in Frage. Welche der Möglichkeiten sich im Einzelfall eignen, schätzt das ebz bei einer kostenlosen Erstberatung fachlich ein und nennt außerdem weitere Erfüllungsmöglichkeiten für das EWärmeG.

Wofür man sich auch entscheidet: Es ist eine Investition in die Zukunft mit einem guten Gefühl – und zudem eine Versicherung gegen steigende Heizkosten. Übrigens: Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind, dürfen nach der EnEV (Energieeinsparverordnung) nicht mehr betrieben werden.

Seit 2004 berät das ebz rund um energetisches Sanieren. Außerdem gibt es dort Informationen zu Förderprogrammen von Bund und Land. Zu erreichen ist das ebz in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter
07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de.
 

 
26.03.2017
Pforzheimer Zeitung - Innung für Sanitär und Heizung veranstaltet Trinkwassertag im ebz
 
Solar- und Energiepreis

18. Solar- und Energiepreis vergeben

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Anlässlich der Energiewendetag Baden-Württemberg fand im lokalen Energie- und Bauberatungszentrum (ebz) der diesjährige Wärmepumpentag unter der Federführung der Kreishandwerkerschaft statt.

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Verliehen wurde der Solarpreis durch Wolfgang Herz

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