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Energie- und Bauberatungszentrum
ÖFFNUNGSZEITEN:
Dienstag und Donnerstag
15.00 - 18.00 Uhr
TERMINE VEREINBAREN:
07231 - 3971 3600
 
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Das ebz im Mittelpunkt
 
Pressemitteilungen
 
Energiespar-Tipp des Energie- und Bauberatungszentrums
für den Juli: Klimafreundlich verreisen

ENZKREIS. Für viele steht im Sommer der Urlaub an – Zeit, um sich eine Auszeit zu nehmen. Nicht nur man selbst kann im Urlaub mal so richtig abschalten, auch der eigene Energieverbrauch lässt sich herunterfahren. Doch ein klimafreundlicher Urlaub – wie geht das?
Der Urlaub startet nicht erst mit der Anreise, sondern schon bei der Vorbereitung. Darauf weist das Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (kurz: ebz.) hin. Unmittelbar vor dem Reiseantritt sollten Standby-Geräte komplett ausgemacht, der leere Kühlschrank bei offener Tür abgeschaltet und der Warmwasser-Bereiter und die Heizung auf „abwesend“ umgestellt werden.
Besonders der Reiseweg und die Wahl des Transportmittels sind entscheidend in Sachen Klimaschutz. So entstehen bei einer langen Autofahrt mit drei Personen 213 Gramm Treibhausgase pro Kilometer und rund 60 Prozent mehr Emissionen als bei einer Zugreise zu dritt. „Sparsamer geht es nur mit dem Fernbus, der mit 90 Gramm pro Kilometer das Verkehrsmittel mit den geringsten Emissionen ist. Beim Fliegen ist die Klimawirksamkeit mindestens dreimal höher, als es der Treibstoffverbrauch vermuten lässt. Das liegt daran, dass Flugzeuge ihre Emissionen in Höhen ausstoßen, in denen sie größere Schäden anrichten als gleiche Mengen am Boden.“, stützt sich Magdalena Langer, Klimaschutzmanagerin in der Kommunalberatung des ebz., auf Vergleichsdaten des Umweltbundesamtes und des Verkehrsclubs Deutschland (VCD).
Vor allem Ziele in Europa lassen sich durch die zentrale Lage Deutschlands angenehm mit der Bahn oder dem Fernbus erreichen. „Viele Urlaubsreisende schätzen die Zeitersparnis durchs Fliegen. Aber mit der Anreise zum Flughafen, dem Check-In und der Flugzeit erreicht man europäische Ziele teilweise schneller per Bus und Bahn“, argumentiert Langer. „Wenn man früh im Voraus bucht, kann man auch attraktive Preise bekommen. Vor allem für junge Menschen gibt es spannende Angebote wie beispielsweise das Sommerticket oder Interrail.“
Um vor Ort mobil zu sein, kann man auf eine Vielzahl nützlicher Apps zurückgreifen. Besonders Jena und Stuttgart sind durch Apps wie Moovel oder EasyGo mit der Verbindung von ÖPNV mit Auto- und Fahrrad-Sharing Vorreiter. Car-Sharing, Mietautos und Leihfahrräder gibt es in fast jeder Urlaubsregion. Oft bieten Regionen spezielle Angebote an. Beispielsweise gibt es im Schwarzwald die KONUS-Gästekarte für eine kostenlose Nutzung der Busse und Bahnen sowie eine Vielzahl an weiteren Vergünstigungen (
www.schwarzwald-tourismus.info/ service/ konus2).
Um das eigene CO2-Konto zu entlasten, ist es möglich, bei Bussen und Flügen die eigenen CO2-Emissionen auszugleichen. Die Kompensation eines Hin- und Rückfluges Stuttgart - Palma de Mallorca kostet beispielsweise 13 Euro. Die freiwillige Abgabe wird dann in Klimaschutzprojekte wie die Aufforstung von Bäumen oder den Aufbau von erneuerbaren Energien investiert.
Bei der Wahl der Unterkünfte kann auf Stichworte wie „Ökohotel“ oder „Biohotel“ geachtet werden. Portale wie www.forumandersreisen.de oder www.renatour.de bieten Angebote mit verlässlichen Zertifikaten und Labels zu sozialer und ökologischer Verträglichkeit. „Forum anders reisen“ ist dabei ein Zusammenschluss von 130 nachhaltigen Reiseveranstaltern.
Neben den monatlichen Energiespartipps beantwortet das ebz. auch unabhängig und kompetent Fragen rund um energetisches Sanieren und Bauen. Das ebz. für Pforzheim und den Enzkreis (mit Sitz Am Mühlkanal 16 in Pforzheim) ist telefonisch unter 07231 39-713600 oder per Mail an info@ebz-pforzheim.de zu erreichen. Neuerdings gelten folgende Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr, jeden ersten Dienstag und Donnerstag im Monat von 15 bis 19 Uhr und samstags auf Nachfrage.

(enz)

ebz-pforzheim.de

Vergleich der durchschnittlichen Emissionen einzelner Verkehrsmittel im Personenverkehr.
Datenquelle: Umweltbundesamt 2014 
 

 
Pressemitteilung vom 04.07.2017
Fristverlängerung: Jetzt noch anmelden für den
Solar- & Energiepreis 2018

Energetisch vorbildliche Neubau- und Umbauprojekte werden auch 2018 wieder mit dem Solar- und Energiepreis ausgezeichnet. Die Teilnahme ist ganz einfach: Wer 2017 sein Bauprojekt abgeschlossen hat, füllt den Bewerbungsbogen aus und ist schon dabei. Die am besten bewerteten Wohn- und Nichtwohngebäude können sich über einen Goldbarren im Wert von 1.000 Euro, ein iPad, einen Kraftstoff- oder Heizölgutschein und weitere Preise freuen.

Die Bewerbungsfrist für den Solar- und Energiepreis wurde bis zum 22. Juli 2018 verlängert. Höchste Zeit also, das eigene Gebäude beim Wettbewerb der energieeffizientesten Häuser einzureichen. Der Solar- und Energiepreis 2018 wird vom ebz. Energie- und Bauberatungszentrum vergeben. Er stellt besonders gelungene thermische und/oder photovoltaische Solaranlagen in Verbindung mit dem vorbildlichen Aufbau des Wärmeschutzes in den Mittelpunkt.

Teilnehmen können alle privaten Häuslebauer und Renovierer aus der Stadt Pforzheim und dem Enzkreis, die bisher den Preis noch nicht gewonnen haben. Sie sollen bis spätestens Ende 2017 ihr Haus in der oben beschriebenen Weise ausgestattet haben. Das Objekt muss in Pforzheim oder im Enzkreis stehen.

Wer teilnehmen möchte, findet den Bewerbungsbogen im Internetauftritt des ebz. unter www.ebz-pforzheim.de und bei den Gemeinden im Enzkreis und der Stadt Pforzheim ausliegen. Im Bewerbungsbogen werden einige Eckdaten zur Heizung, Solaranlage, zur Dämmung und zu weiteren energetisch relevanten Besonderheiten des Hauses erhoben. Zusätzlich sollen Fotos der Anlageteile beigelegt bzw. mitgesendet werden. Das geht ganz schnell per E-Mail oder auch auf dem Postweg. Eine Expertenjury entscheidet dann über die Gewinner, die schon im September beim Solar- und Energietag bekanntgegeben werden.

ebz. Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim-Enzkreis gGmbH
Am Mühlkanal 16, 75172 Pforzheim

www.ebz-pforzheim.de
info@ebz-pforzheim.de 
 

 
19. Solar- und Energiepreis 2018
Geschäftsführer starten den Wettbewerb 2018

 
Den Startschuss zum 19. Solar- und Energiepreis gaben die Geschäftsführer-/in Edith Marqués Berger, Mathias Morlock und Harry Arndt im ebz. „Der Solar- und Energiepreis stellt in diesem Jahr effiziente Energiekonzepte für Gebäude in den Mittelpunkt, denn noch immer ist ein viel zu hoher Anteil der CO2-Emissionen auf die Beheizung von Räumen und die Warmwasserbereitung zurückzuführen“, betont Mathias Morlock.
Dabei geht es nicht allein um Neubauten, für die es bereits ausgereifte Konzepte vom Passivhaus bis hin zum Plus-Energiehaus gibt, sondern auch um die energiebewusste Sanierung von Altbauten. „In Pforzheim und im Enzkreis wird schon viel, aber eben noch nicht genug getan, um fossile Ressourcen zu schonen und die Energiewende voranzutreiben.“ Menschen, die ihre Häuser mit einer guten Wärmedämmung versehen, die Heizung optimieren und erneuerbare Energien nutzen, setzen in dieser Hinsicht ermutigende Zeichen. „Ich würde mich sehr freuen, wenn der Wettbewerb um den Solar- und Energiepreis 2018 wieder auf eine hohe Resonanz stieße“, ruft auch Geschäftsführer Harry Arndt die Hausbesitzer zur Beteiligung auf und weist darauf hin, dass auch die Stadt Pforzheim und der Enzkreis viel unternimmt, um dem Klimaschutz gerecht zu werden. Dieses Engagement soll und muss in Zukunft noch weiter intensiviert werden, so der Geschäftsführer Harry Arndt.
Der Wettbewerb um den Solar- und Energiepreis, der in Pforzheim und dem Enzkreis ausgeschrieben wird, soll diejenigen belohnen, die Solaranlagen zur Strom- und/oder Wärmeerzeugung einsetzen und bei der Wärmedämmung und Heizungsoptimierung mehr tun als gesetzlich gefordert ist. Alter und Baustil, aber auch die Art der Nutzung haben Einfluss auf den Energiebedarf eines Gebäudes, denn jedes Haus ist anders. Diese unterschiedlichen Voraussetzungen werden in der Jury des Wettbewerbs, der Fachleute aus Forschung, Planung, Handwerk, Energieversorgung und Verwaltung angehören, auf jeden Fall entsprechend berücksichtigt. Die Aufbereitung der Daten und die Vorauswertung liegen, wie in den vergangenen Jahren auch, in den bewährten Händen der Ingenieure des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (Ifeu).

„Für das Ausfüllen der Wettbewerbsunterlagen braucht man schon etwas Zeit“, sagt Herr Harry Arndt, der zusammen mit Edith Marqués Berger und Mathias Morlock Geschäftsführer des ebz. Energie- und Bauberatungszentrums ist, „schließlich benötigt die Jury eine Reihe verlässlicher und vergleichbarer Daten zum Energiebedarf der jeweiligen Gebäude“. „Selbstverständlich geben wir vom ebz. gerne Hilfestellung beim Ausfüllen des Formulars“, ergänzt Uwe Müller, der als Energieberater im Energie- und Bauberatungszentrum schon vielen Sanierungswilligen wertvolle Informationen gegeben hat. Auch die Architekten und die Handwerkerschaft sind sicher gern behilflich.
Als Lohn der Mühe winken den Gewinnern wieder attraktive Preise. Die Volksbank Pforzheim stiftet als ersten Preis einen Goldbarren im Wert von 1.000 Die Stadtwerke Pforzheim statten den Zweitplatzierten mit einem modernen E-City-Roller aus. Die GVP Gasversorgung Pforzheim Land einen spendieren dem dritten Gewinner einen IPod touch und die Kreishandwerkerschaft stellt eine wertvolle Solaruhr zur Verfügung. Weitere Preise sind ein Gutschein für Kraftstoffe oder Heizöl – gestiftet von der SWE Südwestenergie GmbH - und ein Baustoffgutschein, den die Firma Goldmann Lindenberger beisteuert. In einer Sonderkategorie werden Energiekonzepte für Firmen- oder Mehrfamiliengebäude bewertet. Öffentlichkeitswerte wie Artikel und Werbebeiträge in den Medien sind hier als Preis vorgesehen.

Die Bewerbungen nimmt das ebz. in diesem Jahr bis zum 06. Juli 2018 entgegen. Bei der Preisverleihung am 15. September 2018, dem „Energiewendetag Baden-Württemberg“, wird im
ebz. Pforzheim, Herr Oberbürgermeister Peter Boch, die Gewinner auszeichnen.

Im Dienst der Sache hoffen die Verantwortlichen bei Stadt, Enzkreis und ebz. wiederum auf
eine gute Resonanz des Wettbewerbs. Fragen zum Solar- und Energiepreis werden unter der Telefonnummer 0 72 31 / 39 71 36 00 gerne entgegengenommen. Interessenten erhalten die Bewerbungsunterlagen beim ebz. Energie- und Bauberatungszentrum, Am Mühlkanal 16, im Kundencentrum der Stadtwerke Pforzheim (Werderstraße), in den örtlichen Rathäusern, im Landratsamt, in den Filialen der Sparkasse Pforzheim Calw, den Filialen der Volksbank Pforzheim und beim Amt für Umweltschutz der Stadt Pforzheim (Luisenstraße 29). Selbstverständlich sind die Bewerbungsunterlagen auch über das Internet
www.ebz-pforzheim.de (Downloads) zugänglich.

Kontakt:
ebz. Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis gGmbH
Uwe Müller
Am Mühlkanal 16, 75172 Pforzheim
Tel: 0 72 31 39 71 36 00,
Fax: 0 72 31 39 27 30
Email:
info@ebz-pforzheim.de  
Internet:
www.ebz-pforzheim.de  
 

 
Energiespar-Tipp Juni:
Energie sparen durch Abfallvermeidung

ENZKREIS. Ein verendeter Wal in Thailand, der aufgrund von 80 Plastiktüten in seinem Magen nichts mehr fressen konnte? Nachrichten wie diese sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Schätzungen zufolge landen jedes Jahr mindestens 2,7 Millionen Tonnen Kunststoff im Meer, und viele Menschen fragen sich: Was kann ich tun, um daran etwas zu ändern?

Deutschland liegt bei der Abfallmenge weit über dem europäischen Durchschnitt, vor allem bei Verpackungsabfällen: 454 kg Müll pro Person fallen allein in den Privathaushalten jährlich an. Abfallmanagement beginnt also bereits in den eigenen vier Wänden: Wieviel Müll produziert wird, entscheidet jeder zunächst mit seinem Kaufverhalten und später mit der Abfallsortierung.

Im Enzkreis werden Abfallstoffe separat eingesammelt und zu Strom und Fernwärme verarbeitet, Wertstoffe zu neuen Materialien. Trotzdem wird für die Herstellung von zum Beispiel Plastiktaschen dreizehnmal so viel Energie benötigt wie bei deren Verwertung am Ende gewonnen werden kann. Hohe Abfallmengen bedeuten also einen hohen Energieverbrauch bei der Produktion.

Sieben Tipps zur Abfallvermeidung im Haushalt

1. Eigene To-Go-Becher mitbringen
Jede Stunde werden in Deutschland etwa 320.000 Einwegbecher weggeworfen. Statt der Wegwerfbecher empfiehlt sich hier der wiederverwendbare Thermobecher. Bei manchen Kaffeeverkäufern gibt es dann sogar einen Rabatt.

2. Kaffeepulver oder Bohnen statt Kapseln
Wer seinen Kaffee mit Kapseln brüht, produziert pro Kilo Kaffee fast 400 Gramm Abfälle aus Kunststoff und Aluminium, während es bei einer normalen Kaffeetüte lediglich 30 Gramm Verpackungsmaterial sind.

3. Stoffbeutel statt Plastiktüten
Jeder Deutsche nutzt im Jahr 71 Plastiktüten, dazu kommen noch unzählige der dünnen „Hemdchentüten“ für Obst oder Gemüse. Papiertüten sind zwar kompostierbar, aber weniger reißfest – und sie benötigen etwa die doppelte Energie in der Herstellung. Eine Stofftasche dagegen hält sehr lange, kann gewaschen werden und rentiert sich energetisch bereits nach dem 30. Einkauf.

4. Brotdose und Trinkflasche statt Alufolie und Einwegflasche
Der kleine Snack für die Pause im Büro, das Pausenbrot für die Kinder oder die Verpflegung für eine lange Reise: Wer Müll vermeiden will, greift zur umweltfreundlichen Brotdose und zu einer wiederbefüllbaren Trinkflasche statt zu Frischhalte- oder Alufolie und Einwegflaschen aus Plastik.

5. Akkus statt Batterien
Wieder aufladbare Akkus sind je nach Typ für bis zu 500 Ladezyklen ausgelegt. Damit sind sie einmalig nutzbaren Batterien vorzuziehen. Sind sie verbraucht, gehören sowohl Akkus als auch Batterien in Sammelboxen, die es beispielsweise in Supermärkten gibt. Von jährlich 44.000 t verkauften Batterien werden derzeit nur 18.000 t dem Recycling-Kreislauf zugeführt; der Rest landet samt zum Teil gefährlicher Inhaltstoffe im Restmüll.

6. Nachfüllen statt Wegwerf-Verpackungen
Wasser aus dem Hahn muss weder abgefüllt und verpackt noch transportiert werden; und es ist das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Wer also Wasser aus der Leitung trinkt, trägt viel zur Müllvermeidung bei. Für kohlensäurehaltiges Wasser ist ein Wassersprudler dienlich. Auch Hygieneartikel werden oft als Nachfüllvariante angeboten, beispielsweise für Pumpspender für Flüssigseife.

7. Reparieren statt wegwerfen, mieten statt kaufen
Reparaturen von defekten Geräten und Gegenständen lohnen sich häufig. Selten genutzte Geräte können auch gemietet werden. So lässt sich viel Energie für die Herstellung und die Entsorgung einsparen. Wer Reparaturen anbietet und Geräte vermietet, steht unter www.reparatur-verleih.de.

Weitere Informationen zur Abfallvermeidung gibt es bei der Abfallberatung Enzkreis unter www.entsorgung-regional.de und unter der Telefonnummer 07231 354838. Mehr Tipps auch auf https://www.co2online.de/klima-schuetzen/nachhaltiger-konsum/20-tipps-zur-abfallvermeidung/

(enz)
ebz-pforzheim.de

Energetisch lohnen sich Stofftaschen schon ab dem 30. Einkauf.
(enz) 

  
Energiespar-Tipp Mai:
Klimafreundlich Einkaufen


Was hat mein Einkauf mit dem Klimaschutz zu tun? Mit unserer Ernährung verursachen wir etwa 15 Prozent der Pro-Kopf-CO2-Emissionen in Deutschland. Eine klimafreundliche Ernährung bedeutet, die Umwelt und ihre Ressourcen bei Einkauf und Ernährung nach Möglichkeit zu schonen. Der Kauf saisonaler, regionaler und biologischer Produkte sowie weniger Verpackungsmüll tragen genauso dazu bei wie die energiesparende Zubereitung. Das Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis ebz. hat einige nützliche Tipps für Sie zusammengestellt.

Regional erzeugte Produkte sind das A und O beim klimafreundlichen Einkauf, dafür sorgen vor allem kurze Transportwege. Diese finden Sie auf dem Wochenmarkt, in Hof- und in Bioläden und in manchen Supermärkten. Regionale Waren sind in der Regel frischer, überzeugen aufgrund der guten Ausreifung im Geschmack und im Nährstoffgehalt und sind in der Hauptsaison oft sogar preiswerter. Achten Sie zumindest auf eine inländische Herkunft der Produkte, v.a. von Fleisch, Obst und Gemüse. Die Erzeugung außerhalb der Jahreszeit in beheizten Glashäusern oder Folientunneln verbraucht bis zu 60-mal mehr Energie. Mit dem Kauf regionaler, saisonaler Waren unterstützen Sie außerdem die regionale Landwirtschaft. Alle wichtigen Adressen für Direktvermarkter finden Sie im Einkaufsführer für regionale Produkte im Enzkreis und Pforzheim. Diesen erhalten Sie im Landratsamt bzw. auf der Homepage per Download. „Schnell und zuverlässig finden Sie Anbieter regionaler Erzeugnisse in Pforzheim und dem Enzkreis auch mithilfe der RegioApp, die Sie unter www.regioapp.org herunterladen können“, erklärt Julia Lauer, die 2016 die RegioApp vom Bundesverband der Regionalbewegung für den Enzkreis eingeführt hat. „Auch wenn Sie unterwegs oder im Urlaub sind, können Sie die Suche nutzen, da die App im gesamten Bundesgebiet Einträge verzeichnet.“

Der Enzkreis gewann Anfang des Jahres die Ausschreibung zur Bio-Musterregion. Der biologische Anbau benötigt im Vergleich zum konventionellen bis zur Hälfte weniger Energie pro Hektar. Vor allem durch den Verzicht auf synthetischen Stickstoffdünger sowie Pflanzenschutzmittel wird die Umwelt geschont. „Viele Bio-Lebensmittel werden aufgrund der hohen Nachfrage importiert, deshalb ist auch hier die Regionalität und Saisonalität der Waren wichtig“, erklärt Dr. Hilde Neidhardt, Dezernentin für Landwirtschaft, Forsten und öffentliche Ordnung. „Mithilfe eines Regionalmanagers sollen nun Projekte entwickelt werden, um den biologischen Anbau im Enzkreis weiter zu fördern.“

Zu einer klimafreundlichen sowie gesünderen Ernährung gehört tatsächlich auch ein geringerer Fleischkonsum. Schlichte Fakten machen das verständlich: Die Viehhaltung ist global für 18 Prozent aller Treibhausgase verantwortlich. Das ist mehr als der gesamte Transportsektor weltweit verursacht. Für die Erzeugung tierischer Lebensmittel muss ein Vielfaches an Futterpflanzen eingesetzt werden: Bei der Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch werden 6,5 kg CO2 freigesetzt. Ein Kilogramm Obst verursacht dagegen nur 0,5 kg CO2, ein Kilogramm Gemüse sogar nur 150 g CO2. Fazit: Wer weniger Fleisch isst, trägt maßgeblich zum Klimaschutz bei – und ernährt sich ausgewogener.

Zum klimaschonenden Einkauf gehört noch mehr als die richtige Wahl der Produkte. So spielt etwa auch die Wahl des Verkehrsmittels eine entscheidende Rolle. Wer für kleine Einkäufe mit dem Fahrrad fährt oder zu Fuß geht, leistet auch so jedes Mal einen Beitrag zum Klimaschutz.

Das CO2-Klimakonto entlasten Sie auch, wenn Sie möglichst verpackungsarm einkaufen: Denken Sie daran, Einkaufskorb oder -tasche mitzunehmen. Für Spontankäufe gibt es kleine Falttaschen, die überall hinein passen. Findige Jungunternehmer haben wiederverwendbare Gemüsebeutel kreiert, die die Tütenflut am Obststand eindämmen. Brot und Brötchen schließlich kommen auch im sauberen Stoffbeutel sicher nach Hause.

„Kaufen Sie manchmal mehr als Sie geplant haben? Jede und jeder Deutsche wirft jährlich 82 Kilogramm Lebensmittel weg“, erklärt Magdalena Langer, Mitarbeiterin in der Kommunalberatung am ebz. „Dabei wären viele der aussortierten Lebensmittel noch zum Verzehr geeignet. Denn das Mindesthaltbarkeitsdatum, an dem sich viele Verbraucher orientieren, ist kein „Wegwerfdatum“, sondern zeigt lediglich die Mindesthaltbarkeit an.“ Es zahlt sich also aus, die tatsächliche Genussfähigkeit des Produktes mit den eigenen Sinnen wie z.B. Geruch und Geschmack zu überprüfen.

Der Spruch „Jedem Topf seinen passenden Deckel“ ist bares Geld wert, denn Topf und Pfanne mit geschlossenem Deckel verbrauchen beim Kochen zwei Drittel weniger Energie als ohne. Beim Erhitzen von Wasser verbraucht ein effizienter Wasserkocher nur rund die Hälfte des Stroms eines Elektroherds (Ausnahme: Induktionsherd).

Weitere Informationen zum Thema regionale, biologische und faire Lebensmittel erhalten Sie beim Landwirtschaftsamt Enzkreis unter landwirtschaftsamt@enzkreis.de. Wie Sie bei der Zubereitung Ihrer Lebensmittel darüber hinaus Energie sparen können, darüber informiert Sie gerne das Energie- und Bauberatungszentrum ebz. unter der Telefonnummer 07231 39-713600 oder per Mail an info@ebz-pforzheim.de kann beim ebz auch ein Termin vereinbart werden.
 
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Bei der Genussscheune Diefenbach gibt es Produkte aus der Region – und Sie kommen ohne überflüssige Verpackung aus. Das freut auch den Klimaschutz. (Bild: Landratsamt Enzkreis)
 


Energiespar-Tipp April: Solaranlagen jetzt checken – Wetterschäden aus dem Winter beheben und optimalen Ertrag aus der Sonne schöpfen
ENZKREIS. Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen tragen zum klimafreundlichen Wohnen und zu niedrigeren Strom- und Heizkosten bei. Sie sind jedoch Wettereinflüssen wie Regen, Schnee und Wind aber auch Extremereignissen wie Hagel und Sturm ausgesetzt. Damit die Anlagen ohne Ertragseinbußen voll funktionsfähig sind, sollten Hauseigentümer einen Frühjahrs-Check machen.

Wie stark Solaranlagen betroffen sind, ist zunächst davon abhängig, ob es sich um eine Anlage zur Stromerzeugung (Photovoltaikanlage) oder zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung (Thermische Solaranlage) handelt.

Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung
 
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Schöpfen Sie dank eines regelmäßigen Checks das Potential ihrer Photovoltaikanlage im Sommer voll aus. Schmutz und Wettereinflüsse können deren Funktionsfähigkeit deutlich einschränken. (Bild: Beate Schade)

Bei den Photovoltaik-Anlagen können Verschmutzungen die Leistung deutlich einschränken. „80 Prozent des Ertrags fällt in die sonnenreichen Monate von März bis Oktober. Wer jetzt seine Anlage überprüfen lässt, kann die Kraft der Sonne voll ausnutzen“, empfiehlt die freie Architektin Birgit Abrecht, Solarexpertin und Energieberaterin im Energie- und Bauberatungszentrum ebz.

Der einfachste Test, um eventuelle Defekte an Photovoltaik-Anlagen zu orten, ist ein Blick auf den Ertrag. „Nimmt er über die Jahre sukzessive ab, kann das auf Verschmutzung hindeuten. Für drastische Ertragseinbußen ist oft ein Wechselrichterdefekt verantwortlich. In beiden Fällen sollte der Besitzer einen auf Solaranlagen spezialisierten Fachbetrieb zu Rate ziehen.“, erklärt Abrecht.

Bei älteren Photovoltaik-Anlagen kann es sich lohnen, die Module neu zu verkabeln oder den Wechselrichter zu modernisieren. Eine Checkserie älterer Anlagen hat ergeben, dass ein Drittel deutliche Mängel auswies, manche bis zum Totalausfall. Neue Geräte erleichtern auch die Fernüberwachung der Daten. Offen liegende Kabel sollten ausgetauscht und vor der Sonne geschützt werden, da die UV-Strahlung der Isolierung schadet. Mathias Morlock, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, empfiehlt Eigentümern von Photovoltaikanlagen, die Inspektion jährlich durchzuführen und dafür einen Wartungsvertrag abzuschließen. Dieser schließt auch die Prüfung des Ertrages ein und ist steuerlich absetzbar: „Werden die Schäden frühzeitig entdeckt, kostet es nur ein paar Euro. Und Sie schöpfen bei regelmäßiger Kontrolle das Potential der Anlage maximal aus.“

Thermische Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung
 
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Eine thermische Solaranlage benötigt bei normaler Verschmutzung in der Regel keine Reinigung (Foto: Birgit Abrecht).

Eigentümer von solarthermischen Anlagen brauchen ihre Solaranlagen in der Regel nicht zu reinigen, da normale Verschmutzungen hier einen vernachlässigbaren Einfluss haben. Um zu prüfen, ob die Anlage funktionstüchtig ist, können sie jedoch mit einem Wärmemengenzähler den jährlichen Ertrag vergleichen. Auch ohne den Zähler kann die Funktionstüchtigkeit einfach selbst getestet werden: Wenn sich an einem sonnigen Tag der an die Solarthermie-Anlage angeschlossene Speicher deutlich erwärmt, ohne dass der konventionelle Wärmeerzeuger anspringt, funktioniert die Anlage. Gibt es Auffälligkeiten bei Pumpe und Leitungen wie z.B. laute Geräusche während des Betriebs und fehlende Isolierung oder ist der Druck am Manometer des Solarkreises morgens vor Sonnenaufgang stark abgefallen, muss der Fachinstallateur die Anlage überprüfen.

Grundsätzlich ist eine professionelle jährliche Wartung zu empfehlen, bei der eine Sichtprüfung durchgeführt, und wenn nötig der Solarkreis entlüftet wird. Die Umwälzpumpe, Kollektor- und Speicherfühler sowie das Membranausdehnungsgefäß werden auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft und der Frostschutz getestet. Bei thermischen Solaranlagen, die mit Wasser-Glykol-Gemischen betrieben werden, ist es wichtig, die Flüssigkeit auf Alterung und ausreichenden Kälteschutz zu überprüfen, und das Frostschutzmittel rechtzeitig zu erneuern.

Umfassende Informationen zum Einsatz erneuerbarer Energien und zu anderen Themen der energetischen Gebäudesanierung erhalten Interessierte beim Energie- und Bauberatungszentrum ebz. Unter der Tel.nr. 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de können Sie sich beim ebz einen Termin vereinbaren.

(enz) 

 
Energieberatung im Enzkreis
22.03.2018
Vorstellung der neuen Beratungsangebote im ebz
Das ebz Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim Enzkreis stellt heute ihr neues, umfassendes Beratungsangebot vor. Von Basis- bis Detailcheck, von Solararchitektur bis zur energieeffizienten Gebäudehülle – die Energieberater/innen beraten kompetent und herstellerneutral in den Ausstellungsräumen des ebz mit erweiterten Öffnungszeiten als auch bei den Bürger/innen zuhause.

Bereits seit 14 Jahren ist das ebz die erste Anlaufstelle bei Fragen zu Energieeffizienz, Bauen und Klimaschutz in der Bürgerberatung, seit 2016 auch in der Kommunalberatung. In diesem Jahr wurde das Beratungsangebot für alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Enzkreis und Pforzheim erweitert. „Klimaschutz braucht den Beitrag von jedem und jeder einzelnen von uns. Energie zu sparen, effizient einzusetzen und erneuerbar zu produzieren ist der Schlüssel für die Energiewende, die wir hier in Pforzheim und im Enzkreis vorantreiben wollen“, ist Edith Marqués Berger, Geschäftsführerin im ebz überzeugt. „Mit den neuen Angeboten wird das ebz die eine der wenigen Energieagenturen in Baden-Württemberg sein, die das gesamte Beratungsspektrum der Verbraucherzentrale – von Basis- bis Detailcheck – anbietet“, ergänzt Christian Schneider, ebenfalls Geschäftsführer im ebz.
 
Die Möglichkeiten, Gebäude energetisch optimal zu bauen oder zu renovieren sind vielfältig, für manches gibt es attraktive Zuschüsse. Die Berater/innen des ebz helfen den Bürger/innen für ihre Objekte eine realisierbare und finanzierbare Lösung zu finden. Derzeit sind zwei Ingenieure, eine Architektin und zwei Handwerker als Energieberater/innen am ebz im Einsatz. Sie sind von der Verbraucherzentrale geschult und beraten produkt- und herstellerneutral zu allen energietechnischen Fragen.
Mathias Morlock, Geschäftsführer des ebz und der Kreishandwerkerschaft erläutert: „Die Kooperation mit den Innungen der Handwerkerschaft macht es möglich, dass wir hier eine wirklich sehenswerte und stets topaktuelle Ausstellung zu den energieeffizientesten Heiz-, Strom-, Dämm-, Lüftungs- und sogar Mobilitätslösungen im ebz haben.“

Mit der Neuerung ist es ab sofort möglich, auch Beratungstermine vor Ort bei den Bürger/innen an dem betreffenden Bauobjekt durchzuführen. Verbraucher/innen bekommen so einen Überblick über ihren Strom- und Wasserverbrauch, ihre Geräteausstattung und Sparpotenziale. Darüber hinaus gibt es spezifische Checks der Heizungsanlagen, der Gebäudehülle, der solarthermischen Anlage sowie der Haustechnik.

Zusätzlich zu den Beratungsterminen in den Ausstellungsräumen des ebz jeden Dienstag und Donnerstag von 15-18 Uhr wird es die Möglichkeit geben, Termine auch an einem Dienstag und Donnerstag bis 19 Uhr sowie an einem Samstag Vormittag im Monat zwischen 9 und 12 Uhr zu vereinbaren. Damit wird es auch für voll Berufstätige leichter möglich sein, einen Beratungstermin wahrzunehmen.

„Einkommensschwache Haushalte aus dem Enzkreis können sich durch das Angebot der Verbraucherzentrale im ebz kostenfrei beraten lassen“, freut sich Janine Mielke, Leiterin des ebz. „In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter wird es dazu eine Aktion geben, bei der einkommensschwache Haushalte im Zuge einer Beratung eine Stromsparbox erhalten.“
Darüber hinaus sollen Energieberatungen in Rathäusern verschiedener Gemeinden im Enzkreis angeboten werden. So sollen Bürger/innen im Enzkreis einen noch kürzeren Weg haben zu individueller Information zum Energie sparen und zur Energieeffizienz.

Die Neuerungen im ebz auf einen Blick:
Produkt- und herstellerneutrale Beratung von 5 qualifizierten Energieberatern
 
Neue Beratungsangebote
 
  • Basis-Check: Überblick Strom- und Wärmeverbrauch, Geräte, Sparpotenziale
  • Gebäude-Check: Überblick Sparpotenziale, Heizungsanlage, Gebäudehülle
  • Solarwärme-Check: Überprüfung der optimalen Einstellung der solarthermischen Anlage
  • Heiz-Check: Analyse des Heizsystems (wenn über 10 Jahre alt)
  • Detail-Check: Klärung spezifischer Energieprobleme

Energieberatungen vor Ort am Bauobjekt und in Rathäusern im Enzkreis
Beratungszeiten: Dienstag und Donnerstag 15-18 Uhr, zusätzlich jeden ersten Dienstag und Donnerstag bis 19 Uhr, ein Samstag im Monat 9-12 Uhr
Kostenlose Energieberatung für einkommensschwache Haushalte
Rückmeldebogen zur Qualitätserfassung.


ebz Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim-Enzkreis
Am Mühlkanal 16 - 75172 Pforzheim
Telefon 07231 39 71 36 00
Fax 07231 39 71 30 19
Beraterzeiten: Dienstag und Donnerstag 15:00 – 18:00 Uhr
www.ebz-pforzheim.de
info@ebz-pforzheim.de

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Bildunterschrift: Im Einsatz für Energieeffizienz und Einsparung – die Energieberater im ebz: Uwe Müller, Harry Kaucher, Birgit Abrecht, Manfred Volz und Andreas Ketterer (von links). (Foto: Janine Mielke) 
 

 
Energiespar-Tipp März: Alles spricht für Wärmedämmung – Hoher Wohnkomfort bei niedrigen Heizkosten

ENZKREIS. Haben Sie in der Kälteperiode zuletzt gemerkt, wie die Heizungen auf Hochtouren laufen mussten, um das Haus warm zu halten? Hatten Sie das Gefühl, dass ein guter Teil der Heizenergie nach draußen verschwindet? Viele Hausbesitzer scheuen sich davor, die Hülle ihres Hauses auf den neuesten energetischen Stand zu bringen. Aber: „Wer die Fassade und das Dach dämmen lässt, wird es nicht bereuen“, ist Andreas Ketterer, Energieberater beim Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz), überzeugt: „Eine Wärmedämmung kann bis zu 80 Prozent der Heizenergie sparen, die Hitze im Sommer besser abhalten, das Raumklima erheblich verbessern und den Wert des Hauses steigern.“

Wer Dämmstoff hört, denkt meist an Polystyrol. Weniger bekannt, doch in der Dämmwirkung mindestens genauso effizient sind zahlreiche Naturdämmstoffe wie Hanf, Zellulose, Seegras, Holz- oder Schafwolle. Ketterer, der sowohl Zimmerermeister als auch Bauingenieur ist, erklärt: „Die Materialien nehmen bis zu 30 Prozent ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit auf und wirken temperaturausgleichend.“

Sie würden zuverlässig Schimmel und Bauschäden vermindern – auch, weil sie meist eine natürliche Konservierung gegen Schimmel und Schädlinge besitzen. Damit bieten Naturdämmungen gleich zwei ökologische Vorteile: Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen – und sie kommen ohne ungesunde Zusatzstoffe aus. Zudem benötigt der Herstellungsprozess relativ wenig Energie – und problemlos recycelbar sind sie auch.

Weitere Dämm-Möglichkeiten sind Mineralwolle, Mineralschaum, Schaumglas oder Blähton. Welcher Dämmstoff für Fassade, Dach oder oberste Geschossdecke sowie die Kellerdecke nach unten in Frage kommt, wird individuell entschieden. Wichtig ist, dass der Dämmstoff zum Bauteil passt: Hohlräume im Dach lassen sich mit flexiblen Materialien wie Schafwolle oder Kokos füllen, für Fußboden oder Außenwand dagegen sind druckfeste Platten notwendig, zum Beispiel aus Holzfasern oder Zellulose. Gegen Wärme isolieren Kork und Holzfaserplatten hervorragend. „Damit Hausbesitzer sicher durch den Datendschungel von Wärmeleitfähigkeit, Rohdichte oder Wärmekapazität finden, sollten sie sich unbedingt an einen Experten wenden“, rät Ketterer.

„Wichtig ist, das Haus als Ganzes zu betrachten“, erklärt der Energieberater. Denn Gebäude aus den 60ern, 70ern oder 80ern haben viele Schwachstellen. Nur ein von Fachleuten erstellter Sanierungsfahrplan, der neben der Gebäudehülle auch die Heizungsanlage, die Stromversorgung und die Fenster sowie ein Lüftungskonzept mit einbezieht, erfasst alle relevanten „Schwachstellen“.

Zu ökologischen Bau- und Dämmstoffen gibt es im ebz am 22. März um 19:30 im Rahmen der Vortragsreihe „Bauen & Energie“ umfassende Informationen. Für eine individuelle, unabhängige und kompetente Beratung können Sie sich beim ebz einen Termin vereinbaren unter der
Tel.Nr. 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de

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Wärmedämmung bringt’s: geringerer Energieverbrauch, mehr Behaglichkeit und beachtliche Fördergelder. Fragen Sie Ihre/n Energieberater/in am ebz Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis. (Bild: Beate Schade)
 

   
Energiespar-Tipp Februar: Nützliches Werkzeug für die Gebäudesanierung: Wärmebild vom Haus ortet Energieverluste

ENZKREIS. Mit Hilfe des Wärmebildes eines Gebäudes können Wärmelecks aufgedeckt werden. Die Maßnahme liefert zusätzliche Informationen für die Planung einer energetischen Sanierung oder dient als nachträgliche Erfolgskontrolle. Da die Außentemperatur unter fünf Grad Celsius liegen muss, ist momentan der optimale Zeitpunkt dafür. Erstellen und auswerten sollten das Bild allerdings nur Fachleute – dazu rät das unabhängige Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim-Enzkreis (ebz).

Sogenannte Thermographie-Kameras stellen die für Menschen unsichtbare Wärmestrahlung eines Gegenstandes in Farben dar: Bei Außenaufnahmen von Häusern zeigt rot einen hohen Wärmverlust an, grüne oder blaue Elemente sind gut gedämmt. So lassen sich Schwachstellen in der Wärmedämmung ermitteln. Bei einer Sanierung dienen die Bilder qualifizierten Fachleuten als Orientierung und liefern wichtige Informationen für die Bewertung des Istzustandes.

Nachträglich lassen sich mit thermographischen Bildern der Erfolg von Sanierungsarbeiten oder auch die energetische Qualität von Neubauten überprüfen. Harry Kaucher, Energieberater im ebz, erklärt: „Aufnahmen mit einer Wärmebildkamera sind ein Mittel für eine verlässliche Kundenberatung zur energetischen Schwachstellenanalyse.“

Aufnahmen mit der Wärmebildkamera sollte stets ein Fachmann durchführen, etwa ein qualifizierter Gebäudeenergieberater, rät Kaucher. Denn die Bilder müssen bei entsprechenden Temperaturen, passendem Wetter und zur richtigen Tageszeit entstehen. Nur Experten können zudem das Bild richtig deuten und alle Mängel erkennen. Kenntnisse über Bauphysik, Baukonstruktion und Messtechnik sind dafür notwendig. Je nach Umfang kostet eine professionelle Thermographie für ein Einfamilienhaus zwischen 250 und 500 Euro.

Das ebz ist in puncto energetische Sanierung die erste Anlaufstelle. Hier gibt es eine kostenlose Erstberatung – auch zu den aktuellen Förderprogrammen von Bund und Land. Kontakt und Terminvereinbarungen unter Tel. 07231 39-713600 oder per E-Mail an
info@ebz-pforzheim.de.

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Ob und wo gedämmt werden muss, zeigen nur ein Sanierungsfahrplan oder eine Gebäudeenergiediagnose. Die Thermographie liefert dafür hilfreiche Informationen. (Bild: Beate Schade) 
 

  
Energiespar-Tipp Januar: Sparsam heizen mal sieben – mit wenigen Handgriffen die Heizungsrechnung geschrumpft

Wer in der andauernden Heizperiode nicht „zum Fenster hinaus heizen“ will, kann mit den passenden Einstellungen, kleinen und größeren Investitionen sowie ein paar Tricks Energie und bares Geld sparen. Die Behaglichkeit bleibt dabei nicht auf der Strecke – meist wird das Raumklima sogar deutlich angenehmer.

Alte Heizungsventile, mit denen sich die Temperatur nicht genau regeln lässt, austauschen. Mit neuen Ventilen lässt sich punktgenau die richtige Temperatur einstellen: Stufe 3 entspricht etwa 20 Grad. Übrigens: Bei einem Grad weniger sinkt die Heizenergie um rund sechs Prozent. Zu kalt? Probieren Sie’s aus.

Noch komfortabler sind programmierbare Heizkörper-Thermostate. Sie sorgen dafür, dass genau dann Wärme da ist, wenn man sie haben möchte – und niemand vergisst mehr, die Heizung abzudrehen. Es gibt die Thermostate schon ab etwa 15 bis 20 Euro – und das amortisiert sich schnell. Außerdem sollte man die Heizungsanlage passend zum Tages- und Wochenablauf auf Tag- oder Nachtbetrieb einstellen. Bei modernen Anlagen lassen sich auch längere Abwesenheiten programmieren.

Auch richtiges Lüften zahlt sich aus. Es sorgt für gute Luft mit ausreichend Sauerstoff und vermeidet Schimmelbildung. Am effizientesten ist das Stoßlüften: Mehrmals täglich alle Fenster und Türen für mehrere Minuten öffnen und für Durchzug sorgen. Während des Lüftens die Heizkörper zudrehen spart weitere Energie. Wichtig: Damit die warme Heizungsluft richtig zirkulieren kann, müssen die Heizkörper frei bleiben. Verkleidungen oder sehr nahe am Heizkörper stehende Möbel behindern die Luftbewegung.

Veraltete Heizungsanlagen sind Strom- und Brennstoffschlucker. Bereits nach 15 Jahren sind die Technologien überholt. Für eine neue Anlage – am besten mit erneuerbarer Energie – gibt es Fördergeld, und sie spart rund 20 bis 30 Prozent Heizkosten. Schon der Austausch einer alten, ungeregelten Heizungspumpe gegen ein hocheffizientes und regelbares Gerät kann zudem bis zu 180 Euro Stromkosten jährlich sparen. Auch dafür gibt es Zuschüsse. Ein Fachbetrieb kann einen hydraulischen Abgleich vornehmen, um sicherzustellen, dass alle Komponenten der Heizungsanlage richtig dimensioniert und auf den Energiebedarf des Hauses zugeschnitten sind.

Über die Themen Heizenergie sparen, Heizung erneuern oder Tausch der Heizungspumpe informieren die Fachleute des ebz Energie- und Bauberatungszentrums Pforzheim-Enzkreis neutral und kompetent. Sie kennen auch die Anforderungen des in Baden-Württemberg geltenden EWärmeG (Erneuerbare-Wärme-Gesetz) und die passenden Fördermittel. Kontakt und Terminvereinbarungen unter Tel. 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de.

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Packen Sie’s im neuen Jahr an: Schon mit geringem Aufwand können Sie eine Menge Heizenergie sparen. Für größere Projekte gibt es Fördergelder.
 

 
05.01.2018
Sparsam heizen mal sieben
Sieben Tipps, wie mit vielen kleinen und wenigen großen Handgriffen die Heizungsrechnung schrumpft

Der Winter dauert noch und mit ihm die Heizperiode. Wenn auch Sie nicht „zum Fenster hinausheizen“ wollen, können Sie Geld und Energie sparen: mit den passenden Einstellungen, kleinen und größeren Investitionen sowie ein paar Tricks. Die Behaglichkeit bleibt dabei nicht auf der Strecke. Meist wird das Raumklima sogar deutlich angenehmer, weiß das ebz Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim-Enzkreis aus langjähriger Beratungserfahrung.

1 Thermostatventile anstatt „so ungefähr“
Haben Sie noch alte Heizungsventile, mit denen sich die Temperatur nicht genau regeln lässt? Tauschen Sie sie aus. Mit Thermostatventilen lässt sich punktgenau die richtige Temperatur einstellen: Stufe „3“ entspricht etwa 20 Grad Celsius. Senken Sie die Raumtemperatur um ein Grad, sparen Sie rund sechs Prozent Heizenergie. Zu kalt? Probieren Sie’s aus.

2 Mehr Komfort mit programmierbaren Thermostaten
Noch komfortabler sind programmierbare Heizkörperthermostate. Sie sorgen dafür, dass genau dann Wärme da ist, wenn gewünscht. Und keiner vergisst mehr, die Heizung abzudrehen. Es gibt die Thermostate schon ab etwa 15 bis 20 Euro – und das amortisiert sich schnell.
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3 Heizkörper nicht verstecken
Damit die warme Heizungsluft richtig zirkulieren kann, müssen die Heizkörper frei bleiben. Heizkörperverkleidungen oder sehr nahe am Heizkörper stehende Möbel behindern die Luftbewegung. Machen Sie Platz!

4 Die richtige Einstellung
Stellen Sie Ihre Heizungsanlage passend zu Ihrem Tages- und Wochenablauf auf Tag- oder Nachtbetrieb ein. Bei modernen Anlagen lassen sich pro 24 Stunden mehrere Zeitabschnitte programmieren und auch längere Abwesenheiten. Wenn Sie nicht wissen, wie das geht, fragen Sie Ihren Installateur. Zusätzlich kann ein Fachbetrieb einen hydraulischen Abgleich machen. Der stellt sicher, dass alle Komponenten der Heizungsanlage richtig dimensioniert und auf den Energiebedarf des Hauses zugeschnitten sind. Das spart Energie. Vom Bund gibt es dafür Fördergeld.
Mehr Infos bei co2online

5 Die volle Packung: Stoßlüften anstatt „dauerkippen“
Richtiges Lüften zahlt sich aus: Es sorgt für gute Luft mit ausreichend Sauerstoff und vermeidet Schimmelbildung. Am effizientesten ist das Stoßlüften: Öffnen Sie mehrmals täglich alle Fenster und Türen für mehrere Minuten mit Durchzug. Stellen Sie während des Lüftens die Heizkörper auf Frostschutz (Stellung „*“), das spart Energie.
Mehr Infos bei Zukunft Altbau

6 Gefräßige Kellerbewohner entlarven
Kennen Sie alle älteren Mitbewohner Ihres Hauses? Ein gefräßiges Wesen namens Heizungspumpe wohnt wahrscheinlich in Ihrem Keller und vertilgt eine Menge Strom. Bis zu 180 Euro können Sie jährlich sparen, wenn Sie ein ungeregeltes Gerät gegen eine hocheffiziente und regelbare Pumpe austauschen. Vom Bund gibt’s dafür Zuschüsse.
Mehr Infos bei co2online

7 Alte Öfen aufs Altenteil
Veraltete Heizungsanlagen sind Strom- und Brennstoffschlucker. Bereits nach 15 Jahren sind die Technologien überholt. Für eine neue Anlage gibt es Fördergeld – und Sie sparen nachher rund 20 bis 30 Prozent Heizkosten ein. Heizen Sie am besten mit erneuerbarer Energie. Ihre Energieagentur berät Sie kompetent, auch zu den Anforderungen des in Baden-Württemberg geltenden EWärmeG (
Erneuerbare-Wärme-Gesetz).

Über die Themen Heizenergie sparen, Heizung erneuern oder Tausch der Heizungspumpe informieren Sie die Fachleute des ebz Energie- und Bauberatungszentrums Pforzheim-Enzkreis neutral und kompetent. Diese kennen auch die passenden Fördermittel. Vereinbaren Sie einen Termin:

ebz Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim-Enzkreis
Am Mühlkanal 16 - 75172 Pforzheim
Telefon 07231 39 71 36 00
Fax 07231 39 71 30 19
Beraterzeiten: Dienstag und Donnerstag 15:00 – 18:00 Uhr
www.ebz-pforzheim.de
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Packen Sie’s im neuen Jahr an: Schon mit geringem Aufwand können Sie eine Menge Heizenergie sparen. Für größere Projekte gibt es Fördergelder.

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Der Fachmann kann‘s: Eine richtig eingestellte Heizungsanlage und ein hydraulischer Abgleich sparen Energie und Kosten. 
   

 
09.11.2017
Energiespar-Tipp November: Eignet sich das Dach für Photovoltaik? Karte zeigt das Solarpotenzial jeder Dachfläche

ENZKREIS. Viele denken darüber nach, ihr Dach mit Photovoltaik zu bestücken – und fragen sich: Lohnt sich das? Ob sich die Dachfläche überhaupt eignet, beantwortet der Solarpotenzial-Atlas der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW): Auf einer Karte sind die Dächer aller Gebäude im Land nach ihrer Eignungsklasse farblich markiert. Im Enzkreis sind demnach fast alle Gebäude gut oder sogar sehr gut geeignet.

Entscheidend für eine erfolgreich arbeitende Anlage sind der Neigungswinkel des Daches, die Ausrichtung nach der Himmelsrichtung und ob die Sonne ungehindert einstrahlen kann oder ob Bäume oder andere Objekte dies verhindern. Besonders viel Strom gewinnen Anlagen auf Süddächern. Die Sonneneinstrahlung ist dort zur Mittagszeit am stärksten. Rentabel sind auch Photovoltaikanlagen, die nach Süd-Ost oder Süd-West ausgerichtet sind.

Der Solarstrom kann entweder ins öffentliche Stromnetz eingespeist oder selbst verwendet werden. Damit erreichen gut geplante Photovoltaikanlagen Renditen von fünf bis sechs Prozent pro Jahr, denn der Strom vom Energieversorger ist mittlerweile wesentlich teurer als der selbst erzeugte Solarstrom. Es ist also empfehlenswert, den Eigenverbrauch des erzeugten Photovoltaikstroms zu erhöhen. Dazu kann es sinnvoll sein, die Module nach Osten und Westen auszurichten: So wird der Ertrag in den Morgen- und frühen Abendstunden erzielt – dann, wenn die Bewohner im Haus sind und Strom brauchen.

Mit einem Speicher kann der Eigenverbrauch auf 60 bis 70 Prozent erhöht werden. Wenn eine Wärmepumpe mit Strom betrieben wird, ist die Anschaffung eines Speichers noch lukrativer: Der Batteriespeicher hilft dann, die solare Deckung der Heizenergie zu erhöhen. Auch ein Elektrofahrzeug ist ein Grund, die PV-Anlage mit einem Speicher zu kombinieren, damit der selbst erzeugte Strom nicht eingespeist, sondern selbst verwendet werden kann.

Weitere Daten zu erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg finden sich im Energieatlas der LUBW, etwa zu Wind, Wasserkraft oder Biomasse. So zeigen Karten, welche Freiflächen sich zum Aufstellen von Photovoltaikmodulen eignen oder wo es bereits Solaranlagen gibt: www.energieatlas-bw.de.

Falls sich Ihr Dach laut Karte gut für die Montage von Solarzellen eignet, können Sie sich beim Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz) zu Fördergeldern und zur weiteren energetischen Sanierung beraten lassen. Zu erreichen ist das ebz telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de. Die persönlichen Beratungszeiten sind Dienstag und Donnerstag 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung. Das ebz. arbeitet eng mit der Verbraucherzentrale zusammen. Auch dort geben Fachleute Auskunft zu Energiefragen unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 809802400.
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Bildunterschrift Photovoltaik Dächer/ 2017:
Eignet sich mein Dach für eine Photovoltaikanlage? Eine erste Antwort darauf gibt der Solarpotenzialatlas der LUBW. Eine umfassende und neutrale Beratung bekommen Interessierte beim ebz.
(Bild: Beate Schade)
 

 
17.10.2017
Energiespar-Tipp Oktober: Wasserboiler richtig einstellen

ENZKREIS. Wer sein Wasser mittels Elektroboiler oder Durchlauferhitzer erwärmt, kann ohne hohen Aufwand viel Strom sparen: Wichtig dafür sind die richtige Boilergröße, eine gute Isolierung und vor allem die zum Verbrauch passende Einstellung des Gerätes. Hygienische Anforderungen und Energiesparen widersprechen sich dabei nicht, wie das Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz) mitteilt.

Häufig wird warmes Wasser in einem zentralen Heizsystem aus Solarwärme, Fernwärme, Gas oder Öl erzeugt. Viele Haushalte sind jedoch auf die dezentrale Lösung mit einem elektrischen Durchlauferhitzer oder einem Elektroboiler angewiesen. Das muss nicht schlechter sein, obwohl die Kilowattstunde Strom im Verhältnis teurer ist. Gerade deshalb können Verbraucher leicht Energie und Kosten sparen, wenn sie vier Dinge berücksichtigen:

1. Beim Neukauf nach Möglichkeit einen elektronischen Durchlauferhitzer wählen. Er erwärmt nur die tatsächlich benötigte Wassermenge – und die wird sofort verbraucht. Solche Geräte kommen auf einen Wirkungsgrad von bis zu 99 Prozent. Ein Boiler, der das heiße Wasser speichert, hat demgegenüber höhere Wärmeverluste.

2. Die richtige Größe von Boiler oder Durchlauferhitzer: Die Menge an Wasser, die erwärmt wird, sollte nicht größer sein als die tatsächlich benötigte.

3. Temperatureinstellung: Eine Wassertemperatur von 60 Grad Celsius genügt für Bad und Küche und reicht völlig aus, um Keime abzutöten.

4. Abschalten: Bei längerer Abwesenheit, zum Beispiel im Urlaub oder auch bei Wochenend-Trips, sollte das Gerät ganz ausgeschaltet werden. Wenn der Boiler eine entsprechende Regelung hat, hilft es beim Stromsparen, wenn er auf den eigenen Tagesrhythmus eingestellt wird.

Das Energieberaterteam im ebz informiert neutral zu zentraler Warmwasserversorgung, etwa durch Solarthermie. Wer die Heizungsanlage austauschen oder sein Haus komplett energetisch modernisieren will, ist hier ebenfalls an der richtigen Adresse. Zu erreichen ist das ebz in Pforzheim telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de. Die persönlichen Beratungszeiten sind Dienstag und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung. Das ebz. arbeitet eng mit der Verbraucherzentrale zusammen. Auch dort geben Fachleute Auskunft zu Energiefragen unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 809802400.

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Grafik „Energieverbrauch“ (Quelle: co2online.de)

 

 
11.10.2017
Das Bewahren lebendiger Geschichte
 
 

 
18.09.2017:
Energiespar-Tipp September: CO2-arm und bequem fast überall mobil

ENZKREIS. Immer mehr Menschen setzen in Deutschland nicht mehr auf das eigene Auto, sondern auf Car-Sharing, Busse und Bahnen oder das (E-)Bike. Wie bequem und auch wie günstig eine CO2-arme Fortbewegung sein kann, zeigt das Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz) anhand alltagstauglicher Beispiele.

„Es ist erstaunlich einfach und angenehm, sich umweltfreundlich fortzubewegen“, findet Leonie Paulig vom ebz. Viele Städte werden radfreundlicher, für Bahn und Bus gibt es günstige Tickets und das Car-Sharing-Netz wird immer dichter. Paulig selbst fährt am liebsten mit dem Fahrrad zur Arbeit. Dadurch umgeht sie lästige Staus im Berufsverkehr und die lästige Parkplatzsuche. „Mit einer guten Planung lassen sich viele Alternativen zum Auto finden und umsetzen“, sagt Paulig.

Fahrräder, E-Bikes oder die eigenen Füße sind der Favorit für kurze und mittlere Strecken – nicht nur für Frischluft- und Bewegungsfans oder überzeugte Radler. Pluspunkte sind der Null-CO2-Ausstoß, der sportliche Aspekt, die Flexibilität und geringe Kosten. „Das Fitnessstudio kann ich mir sparen, wenn ich ausreichend Bewegung in den Tagesablauf einbaue“, findet Paulig. E-Bikes liegen voll im Trend, was die drastisch steigenden Verkaufszahlen der letzten Jahre zeigen. Das Landratsamt Enzkreis bietet sogar ein E-Bike Leasing für Mitarbeiter an.

Den Öffentlichen Nah- und Fernverkehr nutzen Pendler, Einkäufer, Jung und Alt. Pluspunkte sind ein verhältnismäßig geringer CO2-Ausstoß, weil viele Menschen ein Fahrzeug teilen, und die Flexibilität. Oft gibt es kostengünstige Jobtickets und eine Kombi mit Car-Sharing. In Wiernsheim gibt es z.B. einen Bürgerbus, der von Ehrenamtlichen gefahren und organisiert wird (ww.bürgerbus-wiernsheim.de). Die Gemeinde Ispringen koordiniert zusammen mit Ehrenamtlichen Fahrten für Arztbesuche und Behördengänge. Das Projekt heißt MOBIS und steht für „mobiles Ispringen“.

In vielen Verkehrsverbünden dürfen Fahrräder in die Bahn. Bahn und Fernbus rollen für alle, die beim Fahren gerne dösen, lesen oder surfen und die Busfahren vertragen. Ein vergleichsweise geringer CO2-Ausstoß, das entspannte Ankommen, sinnvoll genutzte Zeit und die teilweise sehr günstigen Angebote gehen aufs Plus-Konto. Auch bei Car-Sharing und Mitfahrgelegenheiten sitzen mehrere Menschen in einem Fahrzeug. Sie sind die perfekte Lösung für Kommunikative und für kühle Rechner.

E-Autos: Vom Staat gefördert

Elektroautos sind etwas für Umweltschützer und Autoliebhaber. Pluspunkte sind der verminderte CO2-Ausstoß und der Ersatz von fossilem Brennstoff. Die Taxiunternehmer Kurt Leutgeb und Athanasios Mylonas aus Mühlacker haben bereits Elektroautos in ihre Flotte aufgenommen. Auch der Enzkreis hat eine Reihe von E-Fahrzeugen im Fuhrpark. Wer ein solches Auto kauft, erhält einen Umweltbonus in Höhe von bis zu 2000 Euro.

Wer Tipps für einen klimafreundlichen Alltag sucht, kann sich an die Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung des Landratsamts wenden unter Tel. 07231 308-9728. Das ebz informiert zudem über eine mögliche energetische Modernisierung des Zuhauses und unterstützt beim Energiesparen. Zu erreichen ist das ebz in Pforzheim telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de. Die persönlichen Beratungszeiten sind Dienstag und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Das ebz. arbeitet eng mit der Verbraucherzentrale zusammen. Auch dort geben Fachleute Auskunft zu Energiefragen unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 809802400
 
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Gemeinsam fahren macht mehr Spaß – und es ist klimafreundlicher. Car-Sharing und Mitfahrgelegenheiten gibt es inzwischen fast flächendeckend.
(KEA) 
  

 
15.09.2017:
Tag des offenen Denkmals in der Kelter Gräfenhausen:
Reger Austausch zur energetischen Sanierung historischer Gebäude


ENZKREIS. „Unsere Veranstaltung in der Kelter Gräfenhausen zum Tag des offenen Denkmals war ein voller Erfolg, das Interesse der Bevölkerung an der Sanierung historischer Gebäude ist offenbar sehr groß“, stellte Edith Marqués Berger, Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung im Landratsamt Enzkreis und Geschäftsführerin des Energie- und Bauberatungszentrums Pforzheim/Enzkreis erfreut fest.

Rund 100 Bürgerinnen und Bürger hatten am vergangenen Sonntag den Weg in die Kelter gefunden, und auch zahlreiche Handwerker, Energieberater und Architekten aus der Region nutzten die Chance, sich zu vernetzen und über die Sanierung von Denkmal- und Fachwerkhäusern auszutauschen. Zudem präsentierten elf Bauherren ihre gelungenen Sanierungsprojekte, darunter das Kronenschulhaus im Ortskern von Kieselbronn, das von Ehrenamtlichen aus der Gemeinde saniert worden war. Bürgermeister Heiko Faber sowie Projektleiter und Architekt Joachim Theilmann standen Rede und Antwort, auch was die durch die Sanierung ermöglichte vielfältige Nutzung des Kronenschulhauses angeht.

So konnten sich viele Häuslebauer und andere interessierte Besucher Tipps und Anregungen für ihre eigenen Sanierungsprojekte holen, unter anderem auch bei einem Fachvortrag von Diplomingenieur Harry Kaucher, Energieberater am Energie- und Bauberatungszentrum zum Thema „Energieeffizienz in Denkmalgebäuden und Fachwerkhäusern“. Vielfältiges Material und neue Impulse bot auch die Ausstellung über „Denkmalpflege und erneuerbare Energien“ der Landesdenkmalpflege.

Abgerundet wurde die Veranstaltung vom Verein der Kelterfreunde. Sie verköstigten die Besucher nicht nur, sondern erklärten auch die Funktionsweise der historischen, intakten Traubenpresse und führten in die Geschichte der sehr gut erhaltenen Kelter ein.

Wer bis dato noch nicht genug Informationen hatte, war im Anschluss eingeladen, das denkmalgerecht sanierte Haus der Familie Blaich in Mühlacker-Mühlhausen und den Mayerhof in Mühlacker-Dürrmenz zu besichtigen. Auch diese Angebote ließen sich ebenfalls rund 100 Personen nicht entgehen. Sie erfuhren dabei neben zahlreichen Details zur Sanierung auch die Geschichten der beiden denkmalgeschützten Häuser.

Marqués Berger hofft nun auf die Signalwirkung: „Jedes renovierte Fachwerkhaus ist eine kleine Sehenswürdigkeit und unterstreicht den Charme der Gemeinden. Wir wollen sie daher nicht nur erhalten, sondern vor allem energetisch optimal sanieren.“ Sie zeigte sich angesichts der großen Resonanz zuversichtlich, dass das Engagement Kreise zieht.
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Am Tag des offenen Denkmals hatten Experten und Bauherren Gelegenheit, sich zum Thema „Energetische Sanierung von Denkmal- und Fachwerkhäusern“ in der Kelter Gräfenhausen auszutauschen.
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Das Kronenschulhaus in Kieselbronn ist ein Beispiel für eine gelungene Sanierung von Fachwerkhäusern im Enzkreis. Von zahlreichen Ehrenamtlichen saniert wird es inzwischen für Trauungen, Seminare, Konzerte oder private Veranstaltungen rege genutzt. 
  

 
01.08.2017:
Netzwerk Fachwerk und Denkmalpflege sucht Mitstreiter –
Erste Aktion am Denkmaltag im September

ENZKREIS/PFORZHEIM. „Wir wollen dazu beitragen, dass denkmalgeschützte Bausubstanz in der Region erhalten wird, weil sie oft das Ortsbild prägt, diese Gebäude aber gleichzeitig energetisch optimal saniert werden.“ Mit diesen Worten umreißt Edith Marqués Berger, Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung im Landratsamt, das Anliegen des im Aufbau befindlichen Netzwerks „Fachwerk und Denkmalpflege“.

Damit möglichst viele Bauherren von den Erfahrungen anderer profitieren könne, sucht das Netzwerk noch Mitstreiter – vor allem Handwerker, Architekten und andere Denkmalexperten, aber auch Häusle-Besitzer, die ihr Objekt bereits saniert haben. Eine erste Aktion soll beim Denkmaltag am 10. September in der Kelter in Gräfenhausen stattfinden: Bauherren können dort ihre sanierten Häuser vorstellen und Fachleute ihre Dienstleistungen präsentieren.

Heike Blaich hat das Netzwerk mitgegründet, weil sie ihr Fachwissen weitergeben möchte: Über die Sanierung ihres Hauses in Mühlacker-Mühlhausen ist sie zu einer echten Denkmalexpertin geworden. „Die vielen alten Häuser im Enzkreis sind wichtige Zeugen unserer Geschichte. Wir möchten helfen, sie zu erhalten, und die Hemmschwelle senken, sich an ein solches Projekt zu wagen“, meint Blaich. „Diese Häuser zu erhalten heißt nachhaltig handeln“, sagt Edith Marqués Berger: „Ihre Lebensdauer ist vorbildlich und wir können viel lernen über langlebige Baustoffe und die Verfahren, sie zu verarbeiten“.

Allerdings ist die Sanierung eines denkmalgeschützten Objekts eine besondere Aufgabe – das weiß auch Leonie Paulig, Klimaschutzmanagerin im Energie- und Bauberatungszentrum (ebz). Sie koordiniert das Netzwerk – und renoviert gerade selbst ein Fachwerkhaus im Birkenfelder Ortsteil Obernhausen. „Das Gebäude soll einerseits einen modernen Standard mit hoher Wohnqualität haben, anderseits gibt es zahlreiche Auflagen für die Erhaltung geschützter Bauteile“, sagt sie.

Leonie Paulig freut sich deshalb auf viele neue Interessenten für die aktive Mitarbeit im Netzwerk „Fachwerk und Denkmalpflege“. Erreichbar ist sie unter Tel. 07231 308-9606 oder per E-Mail an
leonie.paulig@enzkreis.de.
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Eine besondere Aufgabe hat sich Leonie Paulig vom Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz) vorgenommen: Sie saniert derzeit ihr eigenes Fachwerkhaus.
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18.07.2017:
Energiespar-Tipp Juli: Energieverlusten auf der Spur:
Nützliche Checks weisen den Weg


ENZKREIS. Pumpencheck, Heizcheck, Wärmecheck, EnergieCheck-App: Wofür sind sie gut und wem können sie nützen? Diese Checks lassen sich online erledigen, geben eine erste Hilfestellung und sind kostenlos. Eine Auswahl der zahlreichen Tools hat das Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz.) für Sie zusammengestellt.

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Online-Heizcheck

Hier erfahren Sie innerhalb weniger Minuten, ob der Heizenergieverbrauch Ihres Gebäudes angemessen ist und ob Ihre Heizkosten niedrig oder hoch sind.

Online-Pumpencheck
Veraltete, ungeregelte Heizungspumpen laufen Tag und Nacht, im Sommer wie im Winter und schlucken unnötig Strom. Ob sich ein Austausch lohnt, sagt der Pumpencheck. Aktuell schießt die Bundesregierung 30 Prozent der im Falle eines Pumpentauschs anfallenden Kosten zu.

Online-Wärmecheck
Bei einem hydraulischen Abgleich werden alle Komponenten der Heizungsanlage richtig dimensioniert und auf den Energiebedarf des Hauses abgestimmt. Ob sich die Optimierung lohnt und wie viel Energie das einspart, sagt der Wärmecheck. Für den hydraulischen Abgleich selbst gibt es Fördergeld vom Bund.

App „EnergieCheck“
Die App erleichtert das Sparen von Heizenergie, Strom und Wasser: einfach Zählerstände sammeln und auswerten lassen. So bekommt man bequem einen Überblick über den eigenen Energieverbrauch. Mit der App lassen sich mehrere Zähler sowie verschiedene Haushalte, Photovoltaikanlagen und Fahrzeuge verwalten.

Wer mehr zu den einzelnen Checks wissen will, wendet sich an das unabhängig beratende ebz.. Fachleute informieren Sie dort zu energetischer Sanierung, den Fördergeldern und einfachen Möglichkeiten, Energie zu sparen. Die Erstberatung ist kostenlos. Zu erreichen ist das ebz. in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de. Die persönlichen Beratungszeiten sind Dienstag und Donnerstag 15:00 – 18:00 Uhr und nach Vereinbarung. Das ebz. arbeitet eng mit der Verbraucherzentrale zusammen. Auch dort geben Fachleute Auskunft zu Energiefragen unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 809802400.
 
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Wer Zählerstände regelmäßig abliest und mit der App „EnergieCheck“ auswertet, hat einen guten Überblick über den Energieverbrauch im Haus.

Als Kasten
co2online
co2online ist eine gemeinnützige und durch öffentliche Mittel geförderte unabhängige Beratungsgesellschaft. Ihr Ziel ist es, privaten Haushalten beim Energiesparen und beim Reduzieren ihrer CO2-Emissionen zu helfen. Sie hat diverse Online-Checks entwickelt, die jeder kostenfrei nutzen kann. Mehr Informationen finden Sie unter www.co2online.de/service. 
 

 
15.07.2017:
"Pforzheimer Zeitung - Wegweiser zum Klimaschutz
Netzwerk verspricht Hilfe bei Suche nach Partnern für Bauen und Energie". 
 
 

 
10.07.2017:
Fristverlängerung: Jetzt noch anmelden für den Solar- & Energiepreis 2017

ENZKREIS. Energetisch vorbildliche Neubau- und Umbauprojekte werden auch 2017 wieder mit dem Solar- und Energiepreis ausgezeichnet. Die Teilnahme ist ganz einfach: Wer 2016 sein Bauprojekt abgeschlossen hat, füllt den Bewerbungsbogen aus und ist schon dabei. Die am besten bewerteten Wohn- und Nichtwohngebäude können sich über einen Goldbarren im Wert von 1.000 Euro, ein E-City-Roller, einen iPod touch, einen Kraftstoff- oder Heizölgutschein und weitere Preise freuen.

Die Bewerbungsfrist für den Solar- und Energiepreis wurde bis zum 21. Juli 2017 verlängert. Höchste Zeit also, das eigene Gebäude beim Wettbewerb der energieeffizientesten Häuser einzureichen. Der Solar- und Energiepreis 2017 wird vom ebz Energie- und Bauberatungszentrum vergeben. Er stellt besonders innovative Solaranlagensysteme in Verbindung mit dem vorbildlichen Aufbau des Wärmeschutzes in den Mittelpunkt.

Teilnehmen können alle privaten Häuslebauer und Renovierer aus der Stadt Pforzheim und dem Enzkreis, die bisher den Preis noch nicht gewonnen haben. Sie sollen bis spätestens Ende 2016 ihr Haus in der oben beschriebenen Weise ausgestattet haben. Das Objekt muss in Pforzheim oder im Enzkreis stehen.

Wer teilnehmen möchte, findet den Bewerbungsbogen im Internetauftritt des ebz unter www.ebz-pforzheim.de unter „Downloads“ und bei den Gemeinden im Enzkreis und der Stadt Pforzheim ausliegen. Im Bewerbungsbogen werden einige Eckdaten zur Heizung, Solaranlage, zur Dämmung und zu weiteren energetisch relevanten Besonderheiten des Hauses erhoben. Zusätzlich sollen Fotos der Anlageteile beigelegt bzw. mitgesendet werden. Das geht ganz schnell per E-Mail oder auch auf dem Postweg. Eine Expertenjury entscheidet dann über die Gewinner, die schon im September beim Solar- und Energietag am 16.09.2017 bekanntgegeben werden.

ebz Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis gGmbH
Am Mühlkanal 16, 75172 Pforzheim
Telefon 07231- 3971 3600
www.ebz-pforzheim.de
info@ebz-pforzheim.de 
  

 
29.06.2017:
Der nächste Winter kommt bestimmt: Jetzt in eine zeitgemäße Heizung investieren – Über 30 Jahre alte Kessel müssen raus

ENZKREIS. Alte Heizkessel dürfen gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) nicht länger als 30 Jahre betrieben werden; darauf weist das Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz) hin. Bei Modernisierungen müssen zudem die Regelungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) beachtet werden.

„Ein Mensch gilt mit 30 noch als jung, Heizungsanlagen dagegen nicht“, sagt Uwe Müller, Energieberater im ebz Die Oldies seien nach dieser Zeit technisch überholt, verbrauchten übermäßig viel Brennstoff, verursachten hohe Emissionen und seien zudem wartungsanfällig. Für Heizkessel, die mehr als drei Jahrzehnte in Betrieb sind, schreibt die EnEV daher seit 2014 einen Austausch vor. Der Schornsteinfeger prüft, ob die Vorschrift eingehalten wird. Falls nicht, setzt er dem Hauseigentümer eine Frist, um die Auflagen zu erfüllen.

„Jetzt ist die richtige Zeit, um alte Anlagen zu erneuern oder dies zu planen“, rät Müller. In einer qualifizierten Beratung durch die Fachleute des ebz geht es um die Entscheidung, welcher Heizungstyp mit welcher Leistung und Technik am besten passt. „Auch parallele Maßnahmen wie der Austausch der ungeregelten Heizungspumpe, eine Isolierung der Heizungsrohre und ein hydraulischer Abgleich kommen am besten gleich mit in die Planung“, empfiehlt Müller.

Bei neuen Anlagen müssen laut Gesetz mindestens 15 Prozent der eingesetzten Energie aus erneuerbaren Quellen stammen. Dies sind Solarthermie, Holz, Biogas, Bioöl und Wärmepumpen. „Um die Auflage zu erfüllen, stehen aber auch etliche Zusatzoptionen zur Wahl“, erklärt Uwe Müller. Dazu zählen etwa die Gebäudedämmung, der Einsatz von Photovoltaik, die Kraft-Wärme-Kopplung und ein finanziell geförderter Sanierungsfahrplan für das Gebäude. Die Regierung will mit dem Gesetz den Weg für erneuerbare Energien bereiten und fossile Brennstoffe zugunsten des Klimaschutzes zurückdrängen. Denn Heizung und Warmwasserbereitung verursachen knapp ein Viertel der Treibhausgasemissionen im Land. Der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch lag in Baden-Württemberg 2014 bei rund 13 Prozent.

Wann ist meine Heizung „alt“?

Von den 21 Millionen Heizungsanlagen, die in deutschen Kellern stehen, ist rund ein Fünftel älter als 27 Jahre. Mehr als 30 Jahre haben nach Schätzungen eine Million Heizkessel auf dem Buckel. Die meisten davon dürfen laut EnEV nicht mehr länger laufen. „Die Regelung gilt für Konstant-Temperatur-Kessel mit einer Nennleistung von 4 bis 400 Kilowatt“, sagt Uwe Müller. Brennwert- und Niedertemperaturkessel seien nicht betroffen. Ausgenommen sind Anlagen von Hausbesitzern, die seit 2002 oder länger in ihrem Eigenheim wohnen. Wie alt ein Kessel ist, lässt sich am Typenschild der Anlage oder aus dem Protokoll des Schornsteinfegers ablesen.

„Eine energetische Prüfung durch einen Fachbetrieb lohnt sich bereits, wenn die Heizungsanlage seit rund 20 Jahren läuft“, weiß Müller. Denn neben einer erhöhten Anfälligkeit für Störungen könne ein Austausch nicht nur umweltfreundlicher, sondern oft auch wirtschaftlich sein: Moderne Brennwertkessel verbrauchen bis zu 25 Prozent weniger Brennstoff. Detaillierte und neutrale Informationen zur Austauschpflicht für alte Heizungen, zum EWärmeG und allen anderen Themen rund um die energetische Gebäudesanierung erhalten Interessierte beim ebz. Auch mit den einschlägigen Förderprogrammen sind die Spezialisten bestens vertraut.

Zu erreichen ist das ebz in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an
info@ebz-pforzheim.de. Die persönlichen Beratungszeiten sind Dienstag und Donnerstag 15:00 – 18:00 Uhr und nach Vereinbarung. Das ebz arbeitet eng mit der Verbraucherzentrale zusammen. Auch dort geben Fachleute Auskunft zu Energiefragen unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 809802400.
 

 
19.06.2017:
 Energiespar-Tipp Juni: Auch an morgen denken: Gut beraten zum Wohlfühlhaus

ENZKREIS. Sie planen, Ihr Haus komplett energetisch zu modernisieren? Dann holen Sie sich in Ruhe kompetenten Rat. Denn für ein solches Vorhaben gibt es eine Menge Fördergelder und zinsgünstige Darlehen, besonders bei einer „Generalüberholung“. Denken Sie auch an die Zukunft und beseitigen Sie überflüssige Barrieren. So werten Sie Ihr Haus kräftig auf. Das ebz Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis informiert Sie neutral und umfassend.

„‘Lohnt sich eine ganzheitliche Sanierung für uns überhaupt?‘ Viele Menschen, die zu uns in die Beratung kommen, fragen sich das“, erzählt Manfred Volz, Energieberater im ebz. Seine Antwort ist: Ja! Denn egal, ob die Heizungsanlage veraltet ist, eine Dach- oder Fassadensanierung ansteht oder die Fenster marode sind: Einzelaktionen sind im Verhältnis nicht so wirksam. Den maximalen Sanierungseffekt erzielt, wer das Haus ganzheitlich betrachtet. Damit erhalten oder steigern Eigentümerinnen und Eigentümer langfristig den Wert ihres Hauses. Wie aber lässt sich das bewerkstelligen und wer berät wirklich unabhängig?

„Ein fundierter Start ist die kostenlose Erstberatung bei uns“, empfiehlt Manfred Volz. Weiter geht es am besten mit einem Sanierungsfahrplan. Dieser dient als sichere Orientierungshilfe und Grundlage für alle folgenden Schritte. Dafür bewertet eine Energieberaterin oder ein Energieberater bei einem Vor-Ort-Termin neutral den Ist-Zustand des Gebäudes. Es folgen Vorschläge, wie die Bestandteile des Vorhabens aussehen können unter Berücksichtigung von gesetzlichen Vorgaben. Welche Fördermöglichkeiten es gibt, erfahren Sie auch.

„Denken Sie bei Ihrer Planung auch an morgen“, rät Manfred Volz außerdem. Sind die Handwerker einmal am Werk, lassen sich Umbauten für ein barrierefreies Zuhause gleich mit einplanen.
Auch mit einbeziehen in die Planung müssen sanierungswillige Hausbesitzer das baden-württembergische Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG BW). Es besagt, dass wer seine Heizungsanlage austauscht, danach 15 Prozent der Wärmeenergie aus erneuerbaren Quellen beziehen muss, wie beispielsweise Solaranlagen, Holzpellets oder Wärmepumpen. Um die Vorgabe zu erfüllen, gibt es verschiedene Optionen.

„Lassen Sie sich jetzt beraten und investieren Sie mit einem guten Gefühl in die Zukunft“, fasst Volz zusammen, „ein behagliches Wohngefühl, ein energie- und kostensparender Alltag und ein zeitgemäßes, umweltfreundliches Zuhause sind der Lohn.“

Bei allen Fragen rund um die energetische Sanierung berät das ebz unabhängig und kompetent. Zu erreichen ist das ebz in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de. Das ebz arbeitet eng mit der Verbraucherzentrale zusammen. Auch diese kann kontaktiert werden unter der der kostenfreien Telefonnummer 0800-809802400. Dort erreichen Sie ebenso Fachleute, die Ihnen zu Energiefragen Auskunft geben können.
   

 
06.06.2017
Pforzheimer Zeitung - Ein Fahrplan zum Energiesparen
 
 

  
18.05.2017: Energiespar-Tipp Mai: Klimafreundlich Verreisen – Spaß und Klimaschutz im Gepäck

ENZKREIS. Ein klimafreundlicher Urlaub – ist das nicht umständlich und einschränkend? „Ganz und gar nicht“, meint Leonie Paulig vom Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz): „Neue Wege zu beschreiten öffnet neue Horizonte – versuchen Sie es doch einmal!“ Das bringe nicht nur Erholung und Spaß, sondern auch das gute Gefühl, etwas für das Klimaschutz getan zu haben.

Zu Hause Energie zu sparen ist für viele Menschen inzwischen selbstverständlich; das ebz berät dazu regelmäßig. Doch wie geht das im Urlaub? „Alles lässt sich vielleicht nicht klimafreundlich organisieren – fangen Sie einfach klein an“, rät Paulig: „Denken Sie schon bei der Planung auch an die Umwelt. Wohin soll es gehen? Wie weit möchte ich verreisen? Wie komme ich dorthin? Welche Verkehrsmittel sind umweltfreundlich? Gibt es am Urlaubsort Hotels, die ökologisch ausgerichtet sind und eine gesunde Ernährung anbieten? Was unternehmen wir vor Ort?“

Das ebz hat Tipps, wie sich der Urlaub klimafreundlich gestalten lässt, zusammengestellt. So muss man nicht unbedingt weit verreisen, um ein schönes Urlaubsziel zu finden. Manchmal ist der Erholungseffekt ohne lange Anreise höher, und in Deutschland oder den Nachbarländern gibt es viel zu entdecken. Viele Urlaubsorte lassen sich mit Bus oder Bahn erreichen. Oder wie wäre es mit einer Fahrrad- oder E-Biketour? Auch wandern ist wieder in, und Pilger- oder Fernwanderwege wie der Jakobsweg beginnen oft in der Nähe.

Bei einem Flug von Stuttgart nach New York werden ca. 3.700 kg CO2 ausgestoßen. Zum Vergleich: Bei einer Reise nach Hamburg mit der Bahn wären es 50 kg. Mit dem Programm Umwelt-Plus der Deutschen Bahn wird für einen Euro mehr sogar CO2-frei mit Ökostrom gereist. Wer dennoch einen Flug bucht, kann die CO2-Emissionen ausgleichen; das Geld wird dann in Klimaschutzprojekte investiert.

Bei der Wahl der Unterkunft sollte auf Stichworte wie „nachhaltig“, „Ökohotel“ oder „Biohotel“ geachtet werden. Das CSR-Zertifikat (Corporate Social Responsibility) garantiert soziale und ökologische Verträglichkeit und gilt als verlässliches Label bei nachhaltigen Hotelportalen und Reiseanbietern (z.B. unter www.forumandersreisen.de oder www.renatour.de). „Erkundigen Sie sich beim Essen nach regionalen und biologischen Produkten“, empfiehlt Leonie Paulig: „Und wenn Sie selbst einkaufen, suchen Sie nach Bioläden oder regionalen Erzeugern.“

Auch für Unternehmungen während des Aufenthalts lohnt eine vorausschauende Planung: Welche Region hat ein gutes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln? Wer zum Beispiel Urlaub im Schwarzwald macht, erhält in den meisten Ferienorten die KONUS-Gästekarte. Mit ihr können Busse und Bahnen kostenlos genutzt werden; außerdem gibt es zahlreichen Vergünstigungen (www.schwarzwald-tourismus.info/service/konus2).

„Für Ausflüge können Sie ergänzend Car-Sharing- oder Mietautos nutzen“, weiß Paulig. Auch (Elektro-) Fahrräder gibt es vielerorts zum Ausleihen. Urlaubsregionen wie die autofreie Insel Juist, die Uckermark oder die Eifel, der Bodensee oder die Lüneburger Heide lassen sich wunderbar mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkunden. So wird der Urlaub gleichzeitig zum Fitnessprogramm mit Mehrwert für die Gesundheit.

Bei längerer Abwesenheit von zu Hause lässt sich auch dort Energie sparen: Alle Geräte mit Standby-Betrieb komplett ausschalten oder den Stecker aus der Steckdose ziehen. Auch ein leerer Kühlschrank kann abgeschaltet werden – nur sollte dann die Tür offen bleiben, um schlechten Geruch und Schimmel vorzubeugen. Zum Schluss noch den Warmwasser-Bereiter und die Heizung auf „abwesend“ stellen.

Seit 2004 berät das ebz unabhängig und kompetent rund um energetisches Sanieren. Wer Fragen zu Dämmung oder Heizungsanlagen hat, erreicht das ebz in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de.
 

 
Start 18. Solar- und Energiepreis 2017

Bürgermeisterin Frau Schüssler gab am 17. Mai 2017 den Start für unseren 18. Solar- und Energiepreis 2017.

Auch in diesem Jahr suchen wir wieder nach Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, die ihren Neubau und Altbau energetisch vorbildlich ausgestattet haben. Der Wettbewerb soll diejenigen belohnen, die Solaranlagen einsetzen und bei der Wärmedämmung und Heizungsoptimierung mehr tun, als gesetzlich erforderlich wäre. Dem Gewinner winken wieder interessante Preise.
Auf unserer Downloadseite können Sie den beschreibbaren Teilnahmebogen herunterladen.
Der Einsendeschluss ist der 07. Juli 2017

Wir freuen uns auf ihre Bewerbungen ihr ebz-Team.
 
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12.04.2017:
Niedrige Heizkosten, behagliches Wohnen: Vieles spricht für Wärmedämmung – Natürliche Alternativen zu Polystyrol

ENZKREIS. „Wer Fassade, Dach und Kellerdecke dämmen lässt und dazu noch die Fenster ersetzt, kann bis zu 80 Prozent Heizenergie einsparen“, sagt Harry Kaucher, Energieberater bei dem Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz). Damit widerspricht der Fachmann Behauptungen, dass eine Dämmung teuer sei, unterm Strich aber kaum Energie einspare. Auch andere Bedenken gegen eine effektive Wärmedämmung weiß Kaucher zu entkräften.

Zum Beispiel die, dass eine Dämmung die Brandgefahr erhöhe oder Schimmel verursache. „Schimmel kann entstehen, wenn sich erhöhte Luftfeuchtigkeit an einer kalten Stelle der Außenhülle niederschlägt. Sind alle Bauteile eingepackt, sinkt dieses Risiko“, sagt Kaucher. In jedem Fall vertreibe regelmäßiges, intensives Lüften Schimmelpilze. Und weil Wände per se nicht luftdurchlässig sind, könne eine Dämmschicht sie auch nicht „verschweißen“.

Nicht zu unterschätzen sei zudem der Wohlfühlfaktor: „Decken, Wände, Fenster und Fußböden mit warmer Oberflächentemperatur sorgen für ein besseres Klima im Raum“, weiß Kaucher. Das gelte auch im Sommer: „Ist das Haus verpackt, hält die Hülle die Hitze besser ab und sorgt für angenehme Kühle.“

Oft sind die Kosten der Grund, warum Hausbesitzer die Investition in eine Wärmedämmung scheuen. Ob sich eine energetische Sanierung finanziell lohnt, lässt sich im ebz mittels einer Wirtschaftlichkeitsberechnung ermitteln. „Der Energieverbrauch sinkt in jedem Fall“, betont Harry Kaucher. Zudem steige der Marktwert des Gebäudes beträchtlich, wenn es energetisch auf dem allerneuesten Stand ist.

Welcher Dämmstoff ist der richtige?

Dass es neben dem viel diskutierten Polystyrol zahlreiche – teils natürliche – Alternativen gibt, wissen nur wenige. „Naturdämmstoffe sind in ihrer Wirkung ähnlich effizient“, sagt Kaucher. Zudem wachsen sie nach und lassen sich unproblematisch bearbeiten und entsorgen. Und das Beste: Schimmel und Bakterien können ihnen nichts anhaben, dafür sorgen natürlich vorhandene „Zusatzstoffe“. Beispiele für natürliche Dämmstoffe sind Hanf, Zellulose, Seegras, Holz- oder Schafwolle.

Weitere Dämmalternativen zu Schaumdämmstoffen wie Polystyrol oder Polyurethan sind Mineralwolle oder -schaum, Blähton oder Perlite. Welches Material für welchen Zweck und welchen Gebäudeteil in Frage kommt, entscheiden Haubesitzer am besten gemeinsam mit einem kompetenten Energieberater. Die Bedenken gegen den häufig verbauten Dämmstoff Polystyrol hält Kaucher durchaus für diskussionswürdig. Allerdings zeichneten sich bei der Entsorgung gangbare Wege ab, die bereist gesetzlich geregelt seien. Neue Produkte müssten zudem eine Alternative zu dem als umweltschädlich eingestuften Flammschutzmittel HBCD enthalten.

„Wer sich jetzt für eine energetische Sanierung entscheidet, profitiert schnell davon“, erklärt Kaucher. „Wichtig dabei ist, das Haus als Ganzes zu betrachten.“ Denn Gebäude aus den 60ern, 70ern oder 80ern haben viele Schwachstellen. Nur eine ganzheitliche Betrachtung durch zertifizierte Fachleute, die neben der Gebäudehülle auch die Heizungsanlage, die Stromversorgung, ein Lüftungskonzept und die individuellen Rahmenbedingungen der Nutzer miteinbeziehe, erfasse alle relevanten „Baustellen“. Dieser Intensiv-Check einschließlich eines vor-Ort-Termins lässt sich in Form eines Sanierungsfahrplanes professionell dokumentieren.

Informationen über das EU-Energielabel für Heizungen, über energetische Sanierung und die einschlägigen Gesetze erhalten Interessierte beim ebz. Auch zu den passenden Förderprogrammen gibt es dort fachkundigen Rat. Zu erreichen ist das ebz in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an
info@ebz-pforzheim.de.
 

  
30.03.2017:
Erneuerbare Energien sind die Zukunft: Jetzt in eine zeitgemäße Heizung investieren

ENZKREIS. „Der alte Kessel tut‘s noch“ – das hören die Spezialisten des Energie- und Bauberatungszentrums Pforzheim/Enzkreis (ebz) oft. „Das ist nicht weit genug gedacht“, lautet deren Antwort. Denn betagte Heizungsanlagen verbrauchen enorme Mengen an Heizöl oder Erdgas und füttern damit das globale CO2-Konto.

Jeder, der in Baden-Württemberg seine Heizungsanlage austauscht, muss danach 15 Prozent der Wärmeenergie aus erneuerbaren Quellen beziehen; so schreibt es das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) vor. Erneuerbare Quellen sind Solarthermie, Holz, Biogas, Bioöl und Wärmepumpen. Die Regierung will damit erneuerbaren Energien den Weg bereiten und fossile Brennstoffe zugunsten des Klimaschutzes zurückdrängen. Denn die Heizung und die Warmwasserbereitung verursachen knapp ein Viertel der Treibhausgasemissionen im Land. Der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch lag in Baden-Württemberg 2014 bei rund 13 Prozent.
 
Gute Argumente für eine neue Heizung

„Hand aufs Herz: Wie alt ist Ihre Heizung?“ lautet die erste Frage der Experten vom ebz Je mehr Jahre die Anlage auf dem Buckel hat, desto höher ist in der Regel ihr Verbrauch. Neben Solarthermie, einer Wärmepumpe oder einer Holzzentralheizung kommen auch der Anschluss an ein Wärmenetz oder sogar ein kleines Blockheizkraftwerk in Frage. Welche der Möglichkeiten sich im Einzelfall eignen, schätzt das ebz bei einer kostenlosen Erstberatung fachlich ein und nennt außerdem weitere Erfüllungsmöglichkeiten für das EWärmeG.

Wofür man sich auch entscheidet: Es ist eine Investition in die Zukunft mit einem guten Gefühl – und zudem eine Versicherung gegen steigende Heizkosten. Übrigens: Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind, dürfen nach der EnEV (Energieeinsparverordnung) nicht mehr betrieben werden.

Seit 2004 berät das ebz rund um energetisches Sanieren. Außerdem gibt es dort Informationen zu Förderprogrammen von Bund und Land. Zu erreichen ist das ebz in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter
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26.03.2017
Pforzheimer Zeitung - Innung für Sanitär und Heizung veranstaltet Trinkwassertag im ebz
 
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Solar- und Energiepreis 2018

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Energetisch vorbildliche Neubau- und Umbauprojekte
werden auch 2018 wieder mit dem Solar- und Energiepreis
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Wer 2017 sein Bauprojekt abgeschlossen hat, füllt den
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