CONbox2
Energie- und Bauberatungszentrum
ÖFFNUNGSZEITEN:
Dienstag und Donnerstag
15.00 - 18.00 Uhr
TERMINE VEREINBAREN:
07231 - 3971 3600
 
ebz-pforzheim.de
 
 
  
Suchen
google+
Das ebz
www.ebz-pforzheim.deim Mittelpunkt
 
Pressemitteilungen
  
Fristverlängerung: Jetzt noch anmelden für den Solar- & Energiepreis 2017

ENZKREIS. Energetisch vorbildliche Neubau- und Umbauprojekte werden auch 2017 wieder mit dem Solar- und Energiepreis ausgezeichnet. Die Teilnahme ist ganz einfach: Wer 2016 sein Bauprojekt abgeschlossen hat, füllt den Bewerbungsbogen aus und ist schon dabei. Die am besten bewerteten Wohn- und Nichtwohngebäude können sich über einen Goldbarren im Wert von 1.000 Euro, ein E-City-Roller, einen iPod touch, einen Kraftstoff- oder Heizölgutschein und weitere Preise freuen.

Die Bewerbungsfrist für den Solar- und Energiepreis wurde bis zum 21. Juli 2017 verlängert. Höchste Zeit also, das eigene Gebäude beim Wettbewerb der energieeffizientesten Häuser einzureichen. Der Solar- und Energiepreis 2017 wird vom ebz. Energie- und Bauberatungszentrum vergeben. Er stellt besonders innovative Solaranlagensysteme in Verbindung mit dem vorbildlichen Aufbau des Wärmeschutzes in den Mittelpunkt.

Teilnehmen können alle privaten Häuslebauer und Renovierer aus der Stadt Pforzheim und dem Enzkreis, die bisher den Preis noch nicht gewonnen haben. Sie sollen bis spätestens Ende 2016 ihr Haus in der oben beschriebenen Weise ausgestattet haben. Das Objekt muss in Pforzheim oder im Enzkreis stehen.

Wer teilnehmen möchte, findet den Bewerbungsbogen im Internetauftritt des ebz. unter www.ebz-pforzheim.de unter „Downloads“ und bei den Gemeinden im Enzkreis und der Stadt Pforzheim ausliegen. Im Bewerbungsbogen werden einige Eckdaten zur Heizung, Solaranlage, zur Dämmung und zu weiteren energetisch relevanten Besonderheiten des Hauses erhoben. Zusätzlich sollen Fotos der Anlageteile beigelegt bzw. mitgesendet werden. Das geht ganz schnell per E-Mail oder auch auf dem Postweg. Eine Expertenjury entscheidet dann über die Gewinner, die schon im September beim Solar- und Energietag am 16.09.2017 bekanntgegeben werden.

ebz. Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis gGmbH
Am Mühlkanal 16, 75172 Pforzheim
Telefon 07231- 3971 3600
www.ebz-pforzheim.de
info@ebz-pforzheim.de 
 

 
29.06.2017: Der nächste Winter kommt bestimmt: Jetzt in eine zeitgemäße Heizung investieren – Über 30 Jahre alte Kessel müssen raus

ENZKREIS. Alte Heizkessel dürfen gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) nicht länger als 30 Jahre betrieben werden; darauf weist das Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz) hin. Bei Modernisierungen müssen zudem die Regelungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) beachtet werden.

„Ein Mensch gilt mit 30 noch als jung, Heizungsanlagen dagegen nicht“, sagt Uwe Müller, Energieberater im ebz. Die Oldies seien nach dieser Zeit technisch überholt, verbrauchten übermäßig viel Brennstoff, verursachten hohe Emissionen und seien zudem wartungsanfällig. Für Heizkessel, die mehr als drei Jahrzehnte in Betrieb sind, schreibt die EnEV daher seit 2014 einen Austausch vor. Der Schornsteinfeger prüft, ob die Vorschrift eingehalten wird. Falls nicht, setzt er dem Hauseigentümer eine Frist, um die Auflagen zu erfüllen.

„Jetzt ist die richtige Zeit, um alte Anlagen zu erneuern oder dies zu planen“, rät Müller. In einer qualifizierten Beratung durch die Fachleute des ebz geht es um die Entscheidung, welcher Heizungstyp mit welcher Leistung und Technik am besten passt. „Auch parallele Maßnahmen wie der Austausch der ungeregelten Heizungspumpe, eine Isolierung der Heizungsrohre und ein hydraulischer Abgleich kommen am besten gleich mit in die Planung“, empfiehlt Müller.

Bei neuen Anlagen müssen laut Gesetz mindestens 15 Prozent der eingesetzten Energie aus erneuerbaren Quellen stammen. Dies sind Solarthermie, Holz, Biogas, Bioöl und Wärmepumpen. „Um die Auflage zu erfüllen, stehen aber auch etliche Zusatzoptionen zur Wahl“, erklärt Uwe Müller. Dazu zählen etwa die Gebäudedämmung, der Einsatz von Photovoltaik, die Kraft-Wärme-Kopplung und ein finanziell geförderter Sanierungsfahrplan für das Gebäude. Die Regierung will mit dem Gesetz den Weg für erneuerbare Energien bereiten und fossile Brennstoffe zugunsten des Klimaschutzes zurückdrängen. Denn Heizung und Warmwasserbereitung verursachen knapp ein Viertel der Treibhausgasemissionen im Land. Der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch lag in Baden-Württemberg 2014 bei rund 13 Prozent.

Wann ist meine Heizung „alt“?

Von den 21 Millionen Heizungsanlagen, die in deutschen Kellern stehen, ist rund ein Fünftel älter als 27 Jahre. Mehr als 30 Jahre haben nach Schätzungen eine Million Heizkessel auf dem Buckel. Die meisten davon dürfen laut EnEV nicht mehr länger laufen. „Die Regelung gilt für Konstant-Temperatur-Kessel mit einer Nennleistung von 4 bis 400 Kilowatt“, sagt Uwe Müller. Brennwert- und Niedertemperaturkessel seien nicht betroffen. Ausgenommen sind Anlagen von Hausbesitzern, die seit 2002 oder länger in ihrem Eigenheim wohnen. Wie alt ein Kessel ist, lässt sich am Typenschild der Anlage oder aus dem Protokoll des Schornsteinfegers ablesen.

„Eine energetische Prüfung durch einen Fachbetrieb lohnt sich bereits, wenn die Heizungsanlage seit rund 20 Jahren läuft“, weiß Müller. Denn neben einer erhöhten Anfälligkeit für Störungen könne ein Austausch nicht nur umweltfreundlicher, sondern oft auch wirtschaftlich sein: Moderne Brennwertkessel verbrauchen bis zu 25 Prozent weniger Brennstoff. Detaillierte und neutrale Informationen zur Austauschpflicht für alte Heizungen, zum EWärmeG und allen anderen Themen rund um die energetische Gebäudesanierung erhalten Interessierte beim ebz.. Auch mit den einschlägigen Förderprogrammen sind die Spezialisten bestens vertraut.

Zu erreichen ist das ebz in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an
info@ebz-pforzheim.de. Die persönlichen Beratungszeiten sind Dienstag und Donnerstag 15:00 – 18:00 Uhr und nach Vereinbarung. Das ebz. arbeitet eng mit der Verbraucherzentrale zusammen. Auch dort geben Fachleute Auskunft zu Energiefragen unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 809802400.
 

 
19.06.2017: Energiespar-Tipp Juni: Auch an morgen denken: Gut beraten zum Wohlfühlhaus

ENZKREIS. Sie planen, Ihr Haus komplett energetisch zu modernisieren? Dann holen Sie sich in Ruhe kompetenten Rat. Denn für ein solches Vorhaben gibt es eine Menge Fördergelder und zinsgünstige Darlehen, besonders bei einer „Generalüberholung“. Denken Sie auch an die Zukunft und beseitigen Sie überflüssige Barrieren. So werten Sie Ihr Haus kräftig auf. Das ebz. Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis informiert Sie neutral und umfassend.

„‘Lohnt sich eine ganzheitliche Sanierung für uns überhaupt?‘ Viele Menschen, die zu uns in die Beratung kommen, fragen sich das“, erzählt Manfred Volz, Energieberater im ebz.. Seine Antwort ist: Ja! Denn egal, ob die Heizungsanlage veraltet ist, eine Dach- oder Fassadensanierung ansteht oder die Fenster marode sind: Einzelaktionen sind im Verhältnis nicht so wirksam. Den maximalen Sanierungseffekt erzielt, wer das Haus ganzheitlich betrachtet. Damit erhalten oder steigern Eigentümerinnen und Eigentümer langfristig den Wert ihres Hauses. Wie aber lässt sich das bewerkstelligen und wer berät wirklich unabhängig?

„Ein fundierter Start ist die kostenlose Erstberatung bei uns“, empfiehlt Manfred Volz. Weiter geht es am besten mit einem Sanierungsfahrplan. Dieser dient als sichere Orientierungshilfe und Grundlage für alle folgenden Schritte. Dafür bewertet eine Energieberaterin oder ein Energieberater bei einem Vor-Ort-Termin neutral den Ist-Zustand des Gebäudes. Es folgen Vorschläge, wie die Bestandteile des Vorhabens aussehen können unter Berücksichtigung von gesetzlichen Vorgaben. Welche Fördermöglichkeiten es gibt, erfahren Sie auch.

„Denken Sie bei Ihrer Planung auch an morgen“, rät Manfred Volz außerdem. Sind die Handwerker einmal am Werk, lassen sich Umbauten für ein barrierefreies Zuhause gleich mit einplanen.
Auch mit einbeziehen in die Planung müssen sanierungswillige Hausbesitzer das baden-württembergische Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG BW). Es besagt, dass wer seine Heizungsanlage austauscht, danach 15 Prozent der Wärmeenergie aus erneuerbaren Quellen beziehen muss, wie beispielsweise Solaranlagen, Holzpellets oder Wärmepumpen. Um die Vorgabe zu erfüllen, gibt es verschiedene Optionen.

„Lassen Sie sich jetzt beraten und investieren Sie mit einem guten Gefühl in die Zukunft“, fasst Volz zusammen, „ein behagliches Wohngefühl, ein energie- und kostensparender Alltag und ein zeitgemäßes, umweltfreundliches Zuhause sind der Lohn.“

Bei allen Fragen rund um die energetische Sanierung berät das ebz. unabhängig und kompetent. Zu erreichen ist das ebz. in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de. Das ebz. arbeitet eng mit der Verbraucherzentrale zusammen. Auch diese kann kontaktiert werden unter der der kostenfreien Telefonnummer 0800-809802400. Dort erreichen Sie ebenso Fachleute, die Ihnen zu Energiefragen Auskunft geben können.


  
18.05.2017: Energiespar-Tipp Mai: Klimafreundlich Verreisen – Spaß und Klimaschutz im Gepäck

ENZKREIS. Ein klimafreundlicher Urlaub – ist das nicht umständlich und einschränkend? „Ganz und gar nicht“, meint Leonie Paulig vom Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz.): „Neue Wege zu beschreiten öffnet neue Horizonte – versuchen Sie es doch einmal!“ Das bringe nicht nur Erholung und Spaß, sondern auch das gute Gefühl, etwas für das Klimaschutz getan zu haben.

Zu Hause Energie zu sparen ist für viele Menschen inzwischen selbstverständlich; das ebz. berät dazu regelmäßig. Doch wie geht das im Urlaub? „Alles lässt sich vielleicht nicht klimafreundlich organisieren – fangen Sie einfach klein an“, rät Paulig: „Denken Sie schon bei der Planung auch an die Umwelt. Wohin soll es gehen? Wie weit möchte ich verreisen? Wie komme ich dorthin? Welche Verkehrsmittel sind umweltfreundlich? Gibt es am Urlaubsort Hotels, die ökologisch ausgerichtet sind und eine gesunde Ernährung anbieten? Was unternehmen wir vor Ort?“

Das ebz. hat Tipps, wie sich der Urlaub klimafreundlich gestalten lässt, zusammengestellt. So muss man nicht unbedingt weit verreisen, um ein schönes Urlaubsziel zu finden. Manchmal ist der Erholungseffekt ohne lange Anreise höher, und in Deutschland oder den Nachbarländern gibt es viel zu entdecken. Viele Urlaubsorte lassen sich mit Bus oder Bahn erreichen. Oder wie wäre es mit einer Fahrrad- oder E-Biketour? Auch wandern ist wieder in, und Pilger- oder Fernwanderwege wie der Jakobsweg beginnen oft in der Nähe.

Bei einem Flug von Stuttgart nach New York werden ca. 3.700 kg CO2 ausgestoßen. Zum Vergleich: Bei einer Reise nach Hamburg mit der Bahn wären es 50 kg. Mit dem Programm Umwelt-Plus der Deutschen Bahn wird für einen Euro mehr sogar CO2-frei mit Ökostrom gereist. Wer dennoch einen Flug bucht, kann die CO2-Emissionen ausgleichen; das Geld wird dann in Klimaschutzprojekte investiert.

Bei der Wahl der Unterkunft sollte auf Stichworte wie „nachhaltig“, „Ökohotel“ oder „Biohotel“ geachtet werden. Das CSR-Zertifikat (Corporate Social Responsibility) garantiert soziale und ökologische Verträglichkeit und gilt als verlässliches Label bei nachhaltigen Hotelportalen und Reiseanbietern (z.B. unter www.forumandersreisen.de oder www.renatour.de). „Erkundigen Sie sich beim Essen nach regionalen und biologischen Produkten“, empfiehlt Leonie Paulig: „Und wenn Sie selbst einkaufen, suchen Sie nach Bioläden oder regionalen Erzeugern.“

Auch für Unternehmungen während des Aufenthalts lohnt eine vorausschauende Planung: Welche Region hat ein gutes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln? Wer zum Beispiel Urlaub im Schwarzwald macht, erhält in den meisten Ferienorten die KONUS-Gästekarte. Mit ihr können Busse und Bahnen kostenlos genutzt werden; außerdem gibt es zahlreichen Vergünstigungen (www.schwarzwald-tourismus.info/service/konus2).

„Für Ausflüge können Sie ergänzend Car-Sharing- oder Mietautos nutzen“, weiß Paulig. Auch (Elektro-) Fahrräder gibt es vielerorts zum Ausleihen. Urlaubsregionen wie die autofreie Insel Juist, die Uckermark oder die Eifel, der Bodensee oder die Lüneburger Heide lassen sich wunderbar mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkunden. So wird der Urlaub gleichzeitig zum Fitnessprogramm mit Mehrwert für die Gesundheit.

Bei längerer Abwesenheit von zu Hause lässt sich auch dort Energie sparen: Alle Geräte mit Standby-Betrieb komplett ausschalten oder den Stecker aus der Steckdose ziehen. Auch ein leerer Kühlschrank kann abgeschaltet werden – nur sollte dann die Tür offen bleiben, um schlechten Geruch und Schimmel vorzubeugen. Zum Schluss noch den Warmwasser-Bereiter und die Heizung auf „abwesend“ stellen.

Seit 2004 berät das ebz. unabhängig und kompetent rund um energetisches Sanieren. Wer Fragen zu Dämmung oder Heizungsanlagen hat, erreicht das ebz. in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de.
 

 
Start 18. Solar- und Energiepreis 2017

Bürgermeisterin Frau Schüssler gab am 17. Mai 2017 den Start für unseren 18. Solar- und Energiepreis 2017.

Auch in diesem Jahr suchen wir wieder nach Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, die ihren Neubau und Altbau energetisch vorbildlich ausgestattet haben. Der Wettbewerb soll diejenigen belohnen, die Solaranlagen einsetzen und bei der Wärmedämmung und Heizungsoptimierung mehr tun, als gesetzlich erforderlich wäre. Dem Gewinner winken wieder interessante Preise.
Auf unserer Downloadseite können Sie den beschreibbaren Teilnahmebogen herunterladen.
Der Einsendeschluss ist der 07. Juli 2017

Wir freuen uns auf ihre Bewerbungen ihr ebz.-Team.
 
ebz-pforzheim.de
 
 
ebz-pforzheim.de
 


12.04.2017: Niedrige Heizkosten, behagliches Wohnen: Vieles spricht für Wärmedämmung – Natürliche Alternativen zu Polystyrol

ENZKREIS. „Wer Fassade, Dach und Kellerdecke dämmen lässt und dazu noch die Fenster ersetzt, kann bis zu 80 Prozent Heizenergie einsparen“, sagt Harry Kaucher, Energieberater bei dem Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz.). Damit widerspricht der Fachmann Behauptungen, dass eine Dämmung teuer sei, unterm Strich aber kaum Energie einspare. Auch andere Bedenken gegen eine effektive Wärmedämmung weiß Kaucher zu entkräften.

Zum Beispiel die, dass eine Dämmung die Brandgefahr erhöhe oder Schimmel verursache. „Schimmel kann entstehen, wenn sich erhöhte Luftfeuchtigkeit an einer kalten Stelle der Außenhülle niederschlägt. Sind alle Bauteile eingepackt, sinkt dieses Risiko“, sagt Kaucher. In jedem Fall vertreibe regelmäßiges, intensives Lüften Schimmelpilze. Und weil Wände per se nicht luftdurchlässig sind, könne eine Dämmschicht sie auch nicht „verschweißen“.

Nicht zu unterschätzen sei zudem der Wohlfühlfaktor: „Decken, Wände, Fenster und Fußböden mit warmer Oberflächentemperatur sorgen für ein besseres Klima im Raum“, weiß Kaucher. Das gelte auch im Sommer: „Ist das Haus verpackt, hält die Hülle die Hitze besser ab und sorgt für angenehme Kühle.“

Oft sind die Kosten der Grund, warum Hausbesitzer die Investition in eine Wärmedämmung scheuen. Ob sich eine energetische Sanierung finanziell lohnt, lässt sich im ebz mittels einer Wirtschaftlichkeitsberechnung ermitteln. „Der Energieverbrauch sinkt in jedem Fall“, betont Harry Kaucher. Zudem steige der Marktwert des Gebäudes beträchtlich, wenn es energetisch auf dem allerneuesten Stand ist.

Welcher Dämmstoff ist der richtige?

Dass es neben dem viel diskutierten Polystyrol zahlreiche – teils natürliche – Alternativen gibt, wissen nur wenige. „Naturdämmstoffe sind in ihrer Wirkung ähnlich effizient“, sagt Kaucher. Zudem wachsen sie nach und lassen sich unproblematisch bearbeiten und entsorgen. Und das Beste: Schimmel und Bakterien können ihnen nichts anhaben, dafür sorgen natürlich vorhandene „Zusatzstoffe“. Beispiele für natürliche Dämmstoffe sind Hanf, Zellulose, Seegras, Holz- oder Schafwolle.

Weitere Dämmalternativen zu Schaumdämmstoffen wie Polystyrol oder Polyurethan sind Mineralwolle oder -schaum, Blähton oder Perlite. Welches Material für welchen Zweck und welchen Gebäudeteil in Frage kommt, entscheiden Haubesitzer am besten gemeinsam mit einem kompetenten Energieberater. Die Bedenken gegen den häufig verbauten Dämmstoff Polystyrol hält Kaucher durchaus für diskussionswürdig. Allerdings zeichneten sich bei der Entsorgung gangbare Wege ab, die bereist gesetzlich geregelt seien. Neue Produkte müssten zudem eine Alternative zu dem als umweltschädlich eingestuften Flammschutzmittel HBCD enthalten.

„Wer sich jetzt für eine energetische Sanierung entscheidet, profitiert schnell davon“, erklärt Kaucher. „Wichtig dabei ist, das Haus als Ganzes zu betrachten.“ Denn Gebäude aus den 60ern, 70ern oder 80ern haben viele Schwachstellen. Nur eine ganzheitliche Betrachtung durch zertifizierte Fachleute, die neben der Gebäudehülle auch die Heizungsanlage, die Stromversorgung, ein Lüftungskonzept und die individuellen Rahmenbedingungen der Nutzer miteinbeziehe, erfasse alle relevanten „Baustellen“. Dieser Intensiv-Check einschließlich eines vor-Ort-Termins lässt sich in Form eines Sanierungsfahrplanes professionell dokumentieren.

Informationen über das EU-Energielabel für Heizungen, über energetische Sanierung und die einschlägigen Gesetze erhalten Interessierte beim ebz.. Auch zu den passenden Förderprogrammen gibt es dort fachkundigen Rat. Zu erreichen ist das ebz. in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an
info@ebz-pforzheim.de.
 

  
30.03.2017: Erneuerbare Energien sind die Zukunft: Jetzt in eine zeitgemäße Heizung investieren

ENZKREIS. „Der alte Kessel tut‘s noch“ – das hören die Spezialisten des Energie- und Bauberatungszentrums Pforzheim/Enzkreis (ebz.) oft. „Das ist nicht weit genug gedacht“, lautet deren Antwort. Denn betagte Heizungsanlagen verbrauchen enorme Mengen an Heizöl oder Erdgas und füttern damit das globale CO2-Konto.

Jeder, der in Baden-Württemberg seine Heizungsanlage austauscht, muss danach 15 Prozent der Wärmeenergie aus erneuerbaren Quellen beziehen; so schreibt es das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) vor. Erneuerbare Quellen sind Solarthermie, Holz, Biogas, Bioöl und Wärmepumpen. Die Regierung will damit erneuerbaren Energien den Weg bereiten und fossile Brennstoffe zugunsten des Klimaschutzes zurückdrängen. Denn die Heizung und die Warmwasserbereitung verursachen knapp ein Viertel der Treibhausgasemissionen im Land. Der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch lag in Baden-Württemberg 2014 bei rund 13 Prozent.
 
Gute Argumente für eine neue Heizung

„Hand aufs Herz: Wie alt ist Ihre Heizung?“ lautet die erste Frage der Experten vom ebz. Je mehr Jahre die Anlage auf dem Buckel hat, desto höher ist in der Regel ihr Verbrauch. Neben Solarthermie, einer Wärmepumpe oder einer Holzzentralheizung kommen auch der Anschluss an ein Wärmenetz oder sogar ein kleines Blockheizkraftwerk in Frage. Welche der Möglichkeiten sich im Einzelfall eignen, schätzt das ebz. bei einer kostenlosen Erstberatung fachlich ein und nennt außerdem weitere Erfüllungsmöglichkeiten für das EWärmeG.

Wofür man sich auch entscheidet: Es ist eine Investition in die Zukunft mit einem guten Gefühl – und zudem eine Versicherung gegen steigende Heizkosten. Übrigens: Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind, dürfen nach der EnEV (Energieeinsparverordnung) nicht mehr betrieben werden.

Seit 2004 berät das ebz. rund um energetisches Sanieren. Außerdem gibt es dort Informationen zu Förderprogrammen von Bund und Land. Zu erreichen ist das ebz. in Pforzheim (Am Mühlkanal 16) telefonisch unter
07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de.
 

 
 
Wärmepumpentag

11. Wärmepumpentag

am 16. September 2017 
 

ebz-pforzheim.de 

11. Wärmepumpentag mit Verleihung des Solar-

und Energiepreises.

 

weitere Infosebz-pforzheim.de10.ebz-pforzheim.de

 

 
Anfahrt

VIELE WEGE FÜHREN ZUM EBZ.


Das ebz. Pforzheim/Enzkreis liegt verkehrsgünstig im Gewerbegebiet Brötzinger Tal. Sie finden kostenfreie Parkplätze direkt vor dem Haus.
Alternativ können Sie uns mit der Buslinie 10 Richtung Oberes Enztal erreichen, Haltestelle "Stadtwerke", von dort um die Ecke in die Straße "Am Mühlkanal" laufen (wenige Meter).
Auch die S6 von Pforzheim nach Bad Wildbad hat eine Haltestelle "Sandweg", von dort sind es etwa 500 Meter Fußweg. 

 

Anfahrtsplan 10.ebz-pforzheim.de                         

                                        

EBZ

ebz. Energie- und Bauberatungszentrum
Pforzheim/Enzkreis gGmbH
BÜRGERBERATUNG:
ebz. Pforzheim/Enzkreis gGmbH
Am Mühlkanal 16·75172 Pforzheim
Tel 07231- 3971 3600
Fax 07231- 3927 3019
ÖFFNUNGSZEITEN:
Dienstag und Donnerstag
15:00 - 18:00 Uhr
 
Anfahrt
KOMUNNALBERATUNG:
Bahnhofstraße 28
75172 Pforzheim
 
Anfahrt
IMPRESSUM:
Eine Initiative von:
Initiative
top